Neues Projekt soll die Nachbarschaft stärken

Seniorenbüro Brackel

Auf gute Nachbarschaft! Dieser Spruch bekommt in Brackel eine ganz neue Bedeutung. Das Seniorenbüro sucht weitere Nachbarschaftshelfer, die Jung und Alt in verschiedenen Bereichen unterstützen.

BRACKEL

von Marcus Friedrich

, 02.05.2012, 18:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nachbarschaftshilfe bedeutet auch, dass Studenten den Senioren bei technischen Fragen unter die Arme greifen.

Nachbarschaftshilfe bedeutet auch, dass Studenten den Senioren bei technischen Fragen unter die Arme greifen.

Um auf das Projekt aufmerksam zu machen, wird am Donnerstag ein Infostand auf dem Brackeler Hellweg – vor Edeka – in der Zeit von 10 bis 13 Uhr aufgebaut, um Interessierte genauer über die Aufgaben zu informieren. „Es geht darum, kleine Hilfen im Alltag anzubieten und somit auch Angehörige zu entlasten“, erläutert Thomas Brandt, die Idee hinter dem Projekt. Wenn er von kleinen Hilfen spricht, meint er die Begleitung beim Einkauf oder beim Spazieren gehen, Hilfen im Haushalt oder die Betreuung von Schulkindern bei den Hausaufgaben.

 „Über jeden, der sich einbringen möchte, sind wir sehr dankbar“, so Brandt. Das Seniorenbüro steht dabei immer als Ansprechpartner zur Verfügung. Über den Wohlfahrtsverband werden die Helfer zu Beginn ihrer Tätigkeit vorbereitet. Neben drei Vorbereitungstreffen finden auch immer wieder Reflexionstreffen statt, bei denen sich die Ehrenamtlichen austauschen und gegenseitig Tipps geben können. Der Aufwand, den jeder Helfer betreiben möchte, bleibt ihm ganz selbst überlassen, wie der Mitarbeiter vom Seniorenbüro sagt: „Unser Maß an Zeit ist das, was die Menschen an Zeit mitbringen.“ Wer wann und wen im Alltag unterstützen kann und wie regelmäßig die Treffen stattfinden, wird dann von Fall zu Fall entschieden. Der Grundgedanke ist, dass die Nachbarschaftshelfer nur wenige Straßen von den zu Unterstützenden entfernt wohnen. Dies fördert das Kennenlernen und Zusammenleben in der direkten Nachbarschaft.

Schlagworte: