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Neururer: "Atmosphäre für uns nutzen"

VfL auf dem Betzenberg

Der Betzenberg in Kaiserslautern ist für seine mitunter brodelnde Atmosphäre bekannt. Die hat schon so manchen Gegner eingeschüchtert und der Heimmannschaft damit einen entscheidenden Vorteil verschafft. "Man kann aber auch als Gast einen Vorteil daraus ziehen", glaubt Peter Neururer.

BOCHUM

04.04.2014
Neururer: "Atmosphäre für uns nutzen"

Die Atmosphäre auf dem Betzenberg kann Respekt einflößen. Der Gegner kann sie aber aber für sich nutzen, sagt Peter Neururer.

"Ich habe in meiner langen Trainerkarriere schon einige Erfahrungen auf dem Betzenberg gemacht", meinte Neururer am Freitag bei der obligatorischen Spieltags-Pressekonferenz. "Die Atmosphäre ist sicher etwas Besonderes. Sie kann aber auch ins Gegenteil umschlagen, wenn die Fans mit der Leistung ihrer Mannschaft nicht zufrieden sind." Weil die Pfälzer gerade sechs Punkte Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz haben und das Saisonziel aus dem Blickwinkel zu geraten scheint, ist die Stimmungslage rund um das Fritz-Walter-Stadion angespannt.

Pfeifende Fans

"Wenn wir in der Lage sind, für die Lauterer ein unangenehmer Gegner zu sein, gibt es dort auch schon mal schnell Pfiffe für die eigene Mannschaft", sagt Neururer aus Erfahrung. "Und diese Pfiffe dürfen wir dann als Applaus für uns uminterpretieren." Auf gar keinen Fall werde der VfL mit zu viel Respekt oder Angst nach Kaiserslautern fahren. "Angst wäre für uns der denkbar schlechteste Berater", so der VfL-Trainer.

Die Eindrücke aus den letzten Trainingseinheiten haben Neururers Zuversicht noch einmal wachsen lassen. "Ich habe seit Monaten nicht mehr solchen Kombinationsfußball und so viel Engagement gesehen. Da ist mir richtig das Herz aufgegangen", freute sich Bochums Trainer.

Mit vier Stürmern

Nach Neururers Einschätzung trifft seine Mannschaft am Sonntagmittag auf die bestbesetzte Offensive der 2. Bundesliga. "Für Kaiserslautern ist das die letzte Chance, um noch in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Ich erwarte absolut ausgerichtete Gastgeber, die praktisch mit vier Stürmern auflaufen werden. Da kommt auf unsere Viererkette einiges zu."

Deshalb ist es gut, dass der erfahrene Marcel Maltritz wieder als Abwehrchef in die Innenverteidigung zurückkehrt. Jonas Acquistapace rückt auf die linke Seite, wo zuletzt Heiko Butscher spielte. Weitere Veränderungen sind nicht geplant.

Die Mannschaft wird am Samstag (5.) noch einmal um 12 Uhr trainieren, ihre Abreise in die Pfalz aber in den frühen Nachmittag verlegen. Slawo Freier und Mirkan Aydin hatten für die Mannschaft beim Trainer nachgefragt, ob sie nicht zumindest die erste Hälfte des Regionalligaderbys anschauen könnten. Peter Neururer genehmigte den Antrag.