Neururer bevorzugt Köln-Variante

Für Spiel in München

"Der Vorsprung, den wir auf den Relegationsplatz haben, ist kein Luxus", sagt Peter Neururer. "Er ist aber auch kein Grund, um mit schlotternden Knien nach München zu fahren."

BOCHUM

01.05.2014, 15:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neururer bevorzugt Köln-Variante

Trainer Peter Neururer (links) und Marcel Maltritz (rechts) haben vor dem Spiel in München sicher einiges zu besprechen.

Bochums Trainer verwies am Donnerstag bei der obligatorischen Spieltagspressekonferenz darauf, dass es noch Mannschaften in der Liga gebe, die gerne mit dem VfL Bochum tauschen würden. Das sind zwar nicht mehr viele, aber mit Bielefeld und Dresden diejenigen, die sich noch Chancen ausrechnen dürfen, den VfL auf der Zielgeraden zu überholen.

Damit dies nicht passiert und sich die VfL-Kicker störungsfrei auf das Spiel bei den "Löwen" konzentrieren können, wurde auch mit Hilfe des Meisters das zweitätige Kurztrainingslager auf dem Gelände des FC Bayern an der Säbener Straße organisiert. Dort trainieren die Bochumer am Freitagvormittag parallel mit den Hausherren, am Samstag trainieren sie dort ab 10 Uhr alleine, weil die Münchner ihr Liga-Spiel in Hamburg austragen.Keine Rechnereien

"Wir wollen hier keine Rechnereien anstellen", sagt Sportvorstand Christian Hochstätter, "wir wollen selbst dafür sorgen, dass wir die Klasse erhalten." 20 Feldspieler plus zwei Torhüter stiegen am Donnerstag zusammen mit dem Trainer- und Betreuerteam in Düsseldorf ins Flugzeug. "Es sind alle dabei, mit denen wir rechnen konnten. Und sie sind alle in einer Verfassung, in der sie uns auch helfen können." Womit Peter Neururer noch einmal betonen wollte, dass er keine Touristen nach München mitgenommen hat. Auch Lukas Sinkiewicz ist mit dabei, "der für die Mannschaft eine enorm wichtige Person ist", wie Neururer die Führungsqualitäten des Defensivspielers umschrieb.

Was Ausrichtung und Aufstellung betrifft, will sich Bochums Trainer eine endgültige Entscheidung bis nach der letzten Trainingseinheit am Samstag vorbehalten. "Die Tendenz geht aber in die Richtung, die wir im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln eingeschlagen haben", erklärte Neururer. Dort spielte der VfL mit Jungwirth und Latza auf der Doppelsechs, mit den drei offensiven Mittelfeldspielern Freier, Tasaka und Cwielong sowie mit Richard Sukuta-Pasu als nomineller Spitze.Abschied für "Löwen"-Profis

Unterdessen überlegt 1860-Trainer Markus von Ahlen, den scheidenden "Löwen"-Profis Daniel Bierofka, Benny Lauth und Necat Aygün einen gebührenden Abschied zu bereiten und ihnen entsprechende Spielanteiel zukommen zu lassen. "Ich denke, dass es dazu kommt", meinte Peter Neururer, "das macht im letzten Heimspiel ja Sinn."

 

 

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