Neururer: "Keine Angst verbreiten"

Fabian und Freier fallen aus

Vor dem letzten Spiel des Jahres am kommenden Freitag bei Dynamo Dresden möchte VfL-Trainer Peter Neururer den Ball lieber flach halten. "Man muss jetzt nicht alles schlecht reden. Es gibt keinen Grund, um in Panik zu geraten."

BOCHUM

von Von Uli Kienel

, 16.12.2013, 15:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neururer: "Keine Angst verbreiten"

Slawo Freier zog sich gegen Union Berlin eine Knie- und Sprunggelenkverletzung zu und fällt für das Spiel in Dresden aus.

Weniger die deutliche Heimniederlage gegen Union Berlin bereitet Neururer Kopfzerbrechen, als vielmehr die Verletzungen einiger Stammspieler. Zwei Ausfälle für den Freitagabend waren bereits am Montag definitiv: Innenverteidiger Patrick Fabian zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu (RN berichteten) und kann sich die Reise nach Dresden sparen. Gleiches gilt auch für Rechtsverteidiger Slawo Freier, der sich eine Innenbanddehnung im Knie zuzog und sein linkes Sprunggelenk lädierte. "Ich sehe keine Chance, dass Slawo uns in Dresden zur Verfügung steht", meinte sein Trainer am Montag und machte sich schon Gedanken über die Umbaumaßnahmen in der Abwehr.

Positions-Spiele

Freiers Position könnten sowohl Jonas Aquistapace als auch Holmar Eyjolfsson einnehmen, beide sind auch Kandidaten, wenn es darum geht, Patrick Fabian zu ersetzen. Sorgen macht sich Bochums Trainer auch um seinen Angriff. Richard Sukuta-Pasu musste im Spiel gegen Union zur Pause mit einer Steißbeinprellung ausgewechselt werden und durchläuft gerade ein intensives Reha-Programm. Sein Einsatz in Dresden ist aber ebenso fraglich, wie der von Mirkan Aydin (Adduktorenprobleme). Immerhin hofft Neururer darauf, dass Onur Bulut und Lukas Sinkiewicz (beide Magen/Darm-Virus) an diesem Dienstag oder Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.Gesamtqualität der Liga

Auch wenn sich der Abstand des VfL Bochum zur Abstiegszone deutlich verringert hat, will sich Bochums Trainer nicht mit dem Blick nach unten befassen: "Nach unten schauen, heißt Angst zu verbreiten. Und das wollen wir auf gar keinen Fall." Das Tabellenbild gebe einen Eindruck von der Gesamtqualität der zweiten Liga wieder, so Neururer: "Nach unten sind es zwei Punkte, zum Relegationsplatz nach oben sind es aber auch nur sechs", schilderte der VfL-Trainer am Montag.

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