Neururer: Keine Spannungslage aufgebaut

In Heidenheim

Eine Ahnung, dass es in Heidenheim nicht so erfolgreich laufen könnte, wie in den acht Pflichtspielen zuvor, beschlich Peter Neururer kurz vor dem Anpfiff in der Voith-Arena.

BOCHUM

von Uli Kienel

, 29.09.2014 / Lesedauer: 3 min
Neururer: Keine Spannungslage aufgebaut

Peter Neururer mit Marco Terrazzino, der in Linden zwei Tore erzielte.

Trotz der Heidenheim-Klatsche fürchtet Bochums Trainer keinen Rückschlag für die Entwicklung seiner Mannschaft: „Bisher lief es ausschließlich positiv für uns, aber auch solche Niederlagen gehören zur Weiterentwicklung eines Kaders dazu. Hätte uns jemand vor Saisonbeginn garantiert, dass wir nach acht Spielen 13 Punkte auf dem Konto haben, hätte das jeder unterschrieben. Die Mannschaft hat jetzt den Auftrag, im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg den Bock wieder umzustoßen.“ Gelingt dies, so Neururer, „dann redet keiner mehr von Heidenheim.“ Ab Dienstag läuft die Vorbereitung auf das am Freitagabend bevorstehende Heimspiel gegen den Erstliga-Absteiger 1. FC Nürnberg. „Wenn es nach der Stimmung in der Kabine geht, würden wir am liebsten sofort gegen Nürnberg spielen und endlich den ersten Heimsieg der Saison unter Dach und Fach bringen“, so Neururer. Ob der Trainer gegen den Club wieder auf Jan Simunek und Stefano Celozzi zurückgreifen kann, ist mehr als fraglich. Prognosen wollte der Trainer am Montag jedenfalls noch nicht abgeben. Nachdem Andreas Luthe am Sonntag 90 Minuten in der U23-Mannschaft spielte, stellt sich auch die Frage, wer am Freitag gegen Nürnberg zwischen den Pfosten steht. Peter Neururer äußerte sich noch vorsichtig: „Wenn Andi die ganze Woche ohne jede Einschränkung trainieren kann, wird er spielen. Sollte er auch nur einen Ansatz von Schmerzen spüren, wird Michael Esser weiter im Kasten stehen.“