Neururer: "Spieler auf einem Level"

VfL Bochum

Knapp zwei Wochen vor dem Zweitligastart scheint der VfL Bochum auf einem guten Weg zu sein. Der 3:1-Sieg über Wolfsburg war der ohnehin schon guten Stimmung weiter förderlich und hat überdies den guten Trainingsstand klar gemacht.

BOCHUM

von Von Ralf Rudzynski

, 21.07.2014 / Lesedauer: 2 min
Neururer: "Spieler auf einem Level"

Michael Esser hütet am Dienstag (22.) in Eupen das Bochumer Tor.

"Alle Spieler sind auf einem Level", konstatierte VfL-Trainer Peter Neururer nach dem gestrigen Training. So haben auch Stanislav Sestak und Stefano Celozzi inzwischen ihre konditionellen Rückstände komplett aufgearbeitet. Neururer: "In Bezug auf die Ausdauer der Spieler kann man sich keinen zufriedeneren Trainer vorstellen." Verletzt ist neben Keeper Andreas Luthe lediglich noch Piotr Cwielong, der gestern wegen Leistenproblemen vorzeitig in die Kabine musste. Adnan Zahirovic stand ebenfalls nicht auf dem Trainingsplatz, er wurde wegen Adduktorenbeschwerden geschont. Im Test am heutigen Dienstag (22.) beim belgischen Zweitligisten KAS Eupen (Anstoß: 18.30 Uhr) wird der Mittelfeldler dabei sein.Esser statt Luthe Statt Luthe wird Michael "Bruno" Esser den Bochumer Kasten über die vollen 90 Minuten hüten. Bedenken hat Neururer nicht einmal im Ansatz: "Die Qualität unserer Torhüter ist so groß, dass ich mir überhaupt keine Sorgen mache. 'Bruno' Esser trennen allenfalls Nuancen von Andy Luthe. Auch Felix Dornebusch macht täglich Fortschritte." Von den taktischen Fortschritten, die seine Elf vor allem in der ersten Halbzeit gegen Wolfsburg gezeigt hat, war selbst Peter Neururer positiv überrascht: "Dass unsere Vorgaben so schnell umgesetzt würden, habe ich nicht erwartet. Das spricht für die Intelligenz der Spieler.""Haben Fehler gemacht Bislang hat der VfL sämtliche Testspiele gewonnen. "Dem Selbstwertgefühl der Spieler schadet das sicher nicht", attestiert der Coach in seiner ihm eigenen Art, zeigt aber gleichzeitig auf: "Wir haben gegen Wolfsburg auch Fehler gemacht. Das darf man nicht unter den Teppich kehren." Bevor es heute um 15 Uhr nach Belgien geht, werden diese per Videoanalyse aufgearbeitet. Wiederholung in Eupen selbstverständlich unerwünscht. "Und das Gute versuchen wir dort zu stabilisieren", nimmt Coach Peter Neururer seine Mannen in die Pflicht.