Neururer: "Vergesst das letzte Jahr!"

VfL erwartet Fürth

Große Geheimnisse wollte Peter Neururer aus seiner Startformation für den Heimspiel-Auftakt (Samstag, 15.30 Uhr, rewirpowerSTADION) nicht machen. In der Offensive hat er aber Variationsmöglichkeiten, die er bis zuletzt für sich behalten möchte.

BOCHUM

01.08.2014, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neururer: "Vergesst das letzte Jahr!"

Michael Gregoritsch und Simon Terodde werden am Samstag im Spiel gegen Fürth zum Einsatz kommen.

Folgende Personalien sind klar: Im Tor steht Andreas Luthe, die Abwehrkette vor dem Schlussmann bilden Stefano Celozzi, Jan Simunek, Patrick Fabian und Timo Perthel. Im defensiven Mittelfeld sind Danny Latza und Anthony Losilla gesetzt. Und wenn man davon ausgehen darf, dass auch Heimkehrer Stanislav Sestak und Simon Terodde das Angriffsduo bilden, sind nur auf den offensiven Außenpositionen personelle Verschiebungen denkbar. Dafür stehen Yusuke Tasaka, Marco Terrazzino und Michael Gregoritsch sowie die Youngster Selim Gündüz und Henrik Gulden zur Verfügung. Wen er letztendlich in seine Start-Elf stellt, will Bochums Trainer erst am Spieltag lüften.Alle externen Neuzugänge spielen

"Zu 99,9 Prozent kann ich unseren Fans aber ankündigen, dass sie im Spiel gegen Fürth alle externen Neuzugänge zu sehen bekommen werden", teilte Neururer am Freitag bei der Spieltags-Pressekonferenz mit. Und noch etwas gab der Trainer den VfL-Fans mit auf den Weg: "Bitte vergesst das letzte Jahr. Wir möchten gerade im eigenen Stadion wieder attraktiven Fußball zeigen und unsere Fans begeistern. Wir wollen zu Hause die Basis dafür legen, dass wir perspektivisch wieder den Blick nach oben richten können."

Die erste Prüfung, die am heutigen Nachmittag mit der SpVgg Greuther Fürth auf den VfL wartet, ist sicher nicht von schlechten Eltern. "Fürth ist einer der Top-Favoriten in der Liga. Von daher gehen wir als Außenseiter in das Spiel", schiebt Peter Neururer den Franken die Favoritenrolle zu. In Fürth sieht man das völlig anders. Nach dem Verlust von fünf Leistungsträgern, darunter der Ex-Bochumer Mergim Mavraj, spricht man bei der SpVgg eher von einem Neuaufbau als vom nächsten Versuch, in die 1. Liga zurückzukehren.

So weit ist man auch beim VfL noch nicht. "In den letzten drei Transferperioden haben uns etwa 30 Spieler verlassen, da kann kein Kollektiv entstehen", sagt Sportvorstand Christian Hochstätter, der hofft, "dass sich der VfL nun mit erfahrenen und jungen Spielern entwickeln kann."

 

 

 

Lesen Sie jetzt