Neururers Ansage: "Nicht hinten reinstellen"

VfL in Dresden

Dass er ausgerechnet vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden auf drei Stammspieler verzichten muss, gefällt Peter Neururer garantiert nicht. Anmerken lässt sich das der VfL-Trainer jedoch nicht.

BOCHUM

19.12.2013, 15:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Florian Jungwirth freut sich auf die Reise nach Dresden. In der vergangenen Saison spielte er noch für Dynamo.

Florian Jungwirth freut sich auf die Reise nach Dresden. In der vergangenen Saison spielte er noch für Dynamo.

Denn am Freitagabend in Dresden (Anstoß 18.30 Uhr, Glücksgas-Stadion) müssen Zuversicht und Optimismus die Mannschaft bei ihrer schwierigen Aufgabe begleiten, aus der Elbestadt dringend benörigte Punkte mitzunehmen. "Wir können personell zwar nicht aus dem Vollen schöpfen", sagt Bochums Trainer, "aber alle, die den Anspruch haben, auch in der Start-Elf stehen zu wollen, können mir dies jetzt mit einer entsprechenden Leistung zeigen. Wir werden auf jeden Fall mit einer schlagkräftigen Mannschaften in Dresden auflaufen."Nicht nur auf Torwart vertrauen

Auch wenn mit Richard Sukuta-Pasu die Angriffsspitze ausfällt, die eine komplette Abwehrreihe in Unruhe versetzen kann, will Neururer von seiner Mannschaft eine aggressive und durchaus offensiv ausgerichtete Spielweise sehen. "Wir können uns nicht nur hinten reinstellen und auf einen guten Torwart vertrauen", meinte der VfL-Trainer, der nun Mirkan Aydin ins offensive Zentrum stellen wird. "Und die Unterstützung, die Mirkan benötigt, muss er von mehreren Spielern bekommen", fordert Neururer und sieht dabei seine Flügel Yusuke Tasaka und Piotr Cwielong sowie in der Zentrale Christian Tiffert im der Verantwortung.

Vielleicht kommt es dem VfL entgegen, dass die Dynamos ähnlich heimschwach wie die Bochumer sind. Erst drei seiner bisher neun Heimspiele konnte das Team von Trainer Olaf Janßen für sich entscheiden.Vorfreude bei Jungwirth Eine besondere Begegnung dürfte das Spiel für Bochums "Sechser" Florian Jungwirth werden, der in der vergangenen Saison noch bei den Dynamos spielte, dessen Vertrag am Ende der Spielzeit aber nicht verlängert wurde. Jungwirth sieht dem Spiel nach eigener Aussage mit großer Freude entgegen, erwartet einen engen Vergleich sowie eine emotionale und bisweilen hitzige Atmosphäre im Stadion. "Wenn die Dynamo-Fans spüren, dass für ihre Mannschaft etwas geht, kann es für jeden Gegner unangenehm werden", beschreibt Jungwirth die Situation aus eigener Erfahrung.

Zuversicht mitnehmen kann der VfL auch aus der Erinnerung heraus: Auch im vergangenen Dezember standen sich beide Mannschaften in Dresden gegenüber. Der VfL gewann die Begegnung mit 3:0 nach Toren von Mirkan Aydin, Christoph Dabrowski und Christoph Kramer.

 

 

 

 

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