Noch offen: geplantes Einkaufszentrum in Sölderholz

SÖLDERHOLZ Eine Entscheidung über den Baubeginn des geplanten Nahversorgungszentrums in Sölderholz wird wohl so schnell nicht fallen.

von Von Jörg Bauerfeld

, 28.11.2008, 14:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch offen: geplantes Einkaufszentrum in Sölderholz

Ute Mais würde das Hinweisschild »Sportplatz« gerne abmontieren und durch »Einkaufszentrum« ersetzen. Zuvor müssen aber noch einige Fragen geklärt werden.

Ein Punkt, der den Sölderholzern schwer im Magen liegt, ist die geplante Nutzung des Kabinentraktes am Rande des Fußballplatzes. Hier sollen Räumen für kleinere Geschäfte und Arztpraxen entstehen. Die Ortsunion hingegen bevorzugt eine Wohnbebauung an dieser Stelle. So würde verhindert, dass das Ortszentrum sich verlagere. Der zweite Punkt, der Ute Mais unter den Nägeln brennt, ist, dass der jetzige Sportplatz auch ein beliebter Treffpunkt für die Jugend ist. Hier wird gekickt oder gequatscht „und es gibt hier auch so etwas wie eine soziale Kontrolle“, so die CDU-Politikerin. Dieser Platz würde wegfallen, eine Alternative ist zurzeit nicht in Sicht. „Es darf nicht alles auf dem Rücken der Jugend ausgetragen werden.“

Vor einer Bebauung müsse geklärt werden, welcher Ort als neuer Treffpunkt für die Jugendlichen in Frage kommt. Eine Möglichkeit sei der Spielplatz an der Resedastraße. „Hier gibt es die Möglichkeit, einen Bolzplatz zu errichten“, so Ute Mais. Auch an einen Bushaltepunkt im Bereich des neuen Kunstrasenplatzes müsse gedacht werden. Ein Antrag an die Bezirksvertretung in Aplerbeck soll folgen – der kann aber erst zur Januarsitzung 2009 auf dem Tisch im Aplerbecker Amtshaus liegen.

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