Nociarova beseitigt Zweifel

Tennis-Aufstieg

BOCHUM Schon früh wich die Anspannung aus den Gesichtszügen von Inge Briegert, Teammanagerin der Tennis-Damen des THC im VfL Bochum.

von Von Martin Jagusch

, 12.07.2009, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bereits nach dem ersten gespielten Match zwischen Dominika Nociarova und der Berlinerin Vlatka Novanovic war klar: Der VfL spielt in der kommenden Saison wieder in der ersten Bundesliga. Mit 6:2 und 6:1 fertigte Nociarova ihre Gegnerin ab und sorgte an Position vier für den dringend benötigten Matchgewinn.

Bereits nach dem ersten gespielten Match zwischen Dominika Nociarova und der Berlinerin Vlatka Novanovic war klar: Der VfL spielt in der kommenden Saison wieder in der ersten Bundesliga. Mit 6:2 und 6:1 fertigte Nociarova ihre Gegnerin ab und sorgte an Position vier für den dringend benötigten Matchgewinn.

Somit konnte auch der Regen, der am Sonntag immer und immer wieder für Spielunterbrechungen sorgte, den Bochumerinnen die Feierlaune nicht verderben.

Nationalflaggen

Schon die Ausstattung der Plätze am Quellenweg, die mit den Nationalflaggen der Bochumer Spielerinnen geschmückt waren, machte den 200 Zuschauern klar, dass am Sonntag etwas Besonderes passieren sollte. Mit Berlinern, die mit der Aufschrift "Erst verputzen, dann aufsteigen" versehen waren, machten die Vereinsmitglieder deutlich, was sie von ihren Spielerinnen erwarteten. Nach Nociarovas Sieg waren dann auch die letzten Zweifel zerstreut und das Plakat mit der Aufschrift "First Division" konnte endgültig entrollt werden. Da wollten auch die anderen VfL-Damen nicht nachstehen.

An Nummer eins machte Zuzana Kucova mit 6:3 und 6:1 gegen Diana Enache ebenso kurzen Prozess wie Maria Kodratieva beim 6:1 und 6:1 gegen Dejana Raickovic.

Gelungenes Debüt

Ein gelungenes Debüt in der ersten Mannschaft feierte auch Nachwuchsspielerin Romy Kölzer, die Jenny Trettin nach mit 6:7 verlorenem ersten Satz in drei Sätzen niederkämpfte. Auch Hanna Krampe gab sich bei ihrer Partie gegen Lisa-Marie Mätschke keine Blöße: 6:0, 6:2 so der Endstand.

Keine Doppel

Verletzungsbedingt aufgeben musste dagegen Liana Ungur gegen Simona Dobra beim Zwischenstand von 3:6 und 3:4. Damit war die Begegnung bereits nach den Einzeln beim Zwischenstand von 5:1 endgültig entschieden. Auf die Austragung der drei Doppelpartien wurde deshalb verzichtet, der Endstand lautet somit 7:2.