Nordkirchen macht‘s anders

10.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Nordkirchen. Im Kampf um mehr Umweltschutz und gegen den Klimawandel gehen die Städte und Gemeinden in Deutschland ganz unterschiedliche Wege. Viele rufen den „Klimanotstand“ aus - einen Hilferuf im Namen der Umwelt und des Klimas, dass es so nicht weitergehen könne. Nordkirchen will diesen Weg aber nicht gehen, obwohl ihn Politiker der Partei „Die Grünen“ vorgeschlagen hatten und viele Menschen vor den Sitzungstüren dafür demonstrierten. Die Begründung: Das Wort sei viel zu allgemein für eine Gemeinde wie Nordkirchen - und verlange auch kein spezielles Handeln. Uta Spräner hatte daher keine Chance, mit ihrer Meinung durchzukommen: Sie wollte das Wort als Symbol dafür nutzen, dass die Menschen einfach etwas tun müssten.

Es blieb aber beim Streit um ein Wort, tatsächlich will sich die Gemeinde weiterhin stark für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Deshalb soll es im Rathaus auch einen neuen Arbeitsplatz geben. Der neue Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin soll sich als „Klimaschutzmanager“ ganz speziell um das Thema kümmern können - und außerdem sollen Fördergelder eingeholt werden, mit denen ein Klimaschutzkonzept erstellt werden kann.

Stephanie Tatenhorst