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Noah und Jaro aus Nordkirchen freuen sich auf den Besuch des Nikolauses

Nikolausbesuch

Bei der Familie Heitkamp aus Nordkirchen ist am Nikolausabend der Nikolaus vorbeigekommen, „höchstpersönlich“. Und er hatte einiges im Gepäck.

06.12.2018
Noah und Jaro aus Nordkirchen freuen sich auf den Besuch des Nikolauses

Auch der kleine Jaro zeigte keinerlei Scheu vor dem lieben Nikolaus. © Mona Wellershoff

Die ganze Familie sitzt gespannt im Wohnzimmer beisammen. Vier Generationen vereint bei frisch gebackenen Plätzchen und heißen Getränken. Der Anlass: na klar, der Nikolaus kommt.

Ein Raum voll von gespannter Vorfreude

Das bedeutet für den drei Jahre alten Noah und den achteinhalb Monate alten Jaro vor allem eins: das sehnsüchtige Warten auf den alten, weisen Mann.

Noah kennt ihn schon ganz gut. Letztes Jahr war er das erste Mal zu Besuch. Der Kleine ist schon voller Vorfreude und zeigt ganz stolz sein kleines Pixie-Buch über den Nikolaus. Zwar kann er noch nicht lesen, aber die Bilder sprechen für sich.

Dann passiert es endlich: Das Glöckchen klingelt. Es ist soweit.

In der Wohnung wird es ganz still. Voller Erwartung läuft der Junge zur Tür und lässt sie hinein, den Nikolaus und Knecht Ruprecht höchstpersönlich.

Noah und Jaro aus Nordkirchen freuen sich auf den Besuch des Nikolauses

Gemeinsam schauten Noah und der Nikolaus, was die Engelchen geschrieben haben. © Mona Wellershoff

Die Engelchen loben Noah und Jaro

Der Nikolaus betritt in voller Montur das Wohnzimmer und sogleich scheint der Zauber der Festtage mit ihm einzuziehen. Er fragt den Jungen, ob er denn wisse, was all diese Gegenstände seien, die er mit sich trüge. Noah nickt eifrig und gemeinsam zählen sie auf. Es ist wirklich alles dabei - der große, goldene Bischofsstab, das kleine, glasklare Glöckchen und das geheimnisvolle Buch.

Noah kommt gespannt näher. „Dann wollen wir mal schauen, was die Engelchen über dich geschrieben haben“, sagt der Nikolaus feierlich.

Noah hat dieses Jahr ganz viel besonders toll gemacht. Zum Beispiel probiert er immer neugierig neues Essen aus, und auch der kleine Jaro „erkundet die Welt“.

Baby Jaro empfängt den neuen Besuch ganz ohne Scheu.

Das Baby beobachtet den Mann mit dem langen weißen Bart währenddessen mit großen Augen. Allerdings ganz ohne Scheu. Jaro schreit zwar einmal, aber nicht gar aus Angst, sondern eher aus Freude. Noah zuckt, ganz der Große, bloß mit den Schultern: „Jaro schreit immer. Aber das machen Kinder wohl so.“

Gemeinsam wird das Lied gesungen

Außerdem darf natürlich eins nicht fehlen: das Nikolauslied. Die ganze Familie stimmt mit ein: „Nikolaus komm in unser Haus, pack die großen Taschen aus. Lustig, lustig, trallerallala! Heut ist Nikolaus Abend da, heut ist Nikolaus Abend da.“

Der Nikolaus bringt gute Gaben.

„Aber wo sind denn die Geschenke?“ Fragend schaut der kleine Noah zu dem Nikolaus hinauf. Natürlich sind die auch mit dabei. Knecht Ruprecht überreicht die heiß ersehnten Tüten mit neuem Spielzeug und süßen Naschereien. Auch für den kleinen Jaro ist bei seinem ersten Nikolausfest natürlich etwas dabei.

Noah und Jaro aus Nordkirchen freuen sich auf den Besuch des Nikolauses

Es war kein Abschied, sondern ein Auf Wiedersehen. © Mona Wellershoff

Auf ein Wiedersehen

Dann muss der Nikolaus sich verabschieden. Immerhin gibt es noch ganz viele Kinder, die sehnsüchtig auf seinen Besuch warten. Aber man wird sich wiedersehen. „Vielleicht begegnen wir uns ja noch im Kindergarten, oder mal ganz unverhofft auf der Straße“, sagt der Nikolaus zum Abschied.

Noah hat eine bessere Idee: „Oder wieder hier!“

Die Tradition lebt weiter

Und damit soll der Junge Recht behalten, denn der Nikolaus soll die Familie Heitkamp auch im nächsten Jahr wieder besuchen. Eben genauso, wie Oma Mechthild Heitkamp es schon damals bei ihren Kindern gemacht hat. Eine uralte Tradition, die Generationen verbindet und Geschichte weiterleben lässt.

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