NRW: Höchste Warnstufe vor Unwettern aufgehoben

Unwetter

Alle Unwetterwarnungen der höchsten Warnstufe in Deutschland sind in der Nacht zum Samstag (15.8) aufgehoben worden. Dennoch kann es am Wochenende stellenweise ungemütlich werden.

Offenbach

15.08.2020, 08:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Alle Unwetterwarnungen der höchsten Warnstufe in Deutschland sind in der Nacht zum Samstag (15.8) aufgehoben worden.

Alle Unwetterwarnungen der höchsten Warnstufe in Deutschland sind in der Nacht zum Samstag (15.8) aufgehoben worden. © picture alliance/dpa

Alle Unwetterwarnungen vor schweren Gewittern und heftigem Starkregen in Deutschland sind in der Nacht zum Samstag aufgehoben worden. Der Deutsche Wetter-Dienst (DWD) hatte zuvor am Freitag eine amtliche Unwetterwarnung und die höchste Warnstufe für Teile von Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ausgerufen. Dennoch könne es weiterhin zu einzelnen starken Gewittern in verschiedenen Teilen Deutschlands kommen, hieß es.

Hitzewelle in NRW vorerst vorüber

Die große Hitze mit Temperaturen weit über 30 Grad ist in Nordrhein-Westfalen aber erstmal vorbei. Laut Deutschem Wetterdienst bleiben die Temperaturen am Samstag unter der 30-Grad-Marke. Dazu werden zahlreiche Schauer erwartet, auch Gewitter und Starkregen sind möglich.

Am Sonntag wird es laut DWD zunächst freundlicher und die Temperaturen steigen wieder auf bis zu 31 Grad. Im Tagesverlauf sind aber auch dann wieder Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Das Wetter am Montag bleibt unbeständig mit Schauern, die auch sehr kräftig ausfallen können. Mit bis zu 28 Grad bleibt es warm. Am Donnerstag und in der Nacht zu Freitag hatten Unwetter in NRW zahlreiche Schäden verursacht. Meistens ging es um vollgelaufene Keller und überflutete Straßen.

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Starke Regenfälle in Dortmund sorgen für Überschwemmungen

In Dortmund etwa sei es durch starke Regenfälle in manchen Bereichen der Stadt zu Überschwemmungen gekommen, sagte Polizeisprecher Gunnar Wortmann am Freitagabend. Mehrere Straßen wurden gesperrt, die Einsatzstellen lagen weit in der Stadt verteilt. Auch die umliegenden Autobahnen seien „in einigen Bereichen“ betroffen. Am stärksten getroffen sei laut Wortmann wohl die Emscherallee in Huckarde. Dort seien Autos regelrecht im Starkregen versunken gewesen.

Vollgelaufene Keller in Bochum

Auch in Bochum rückte die Feuerwehr am Freitagabend zu mehreren Einsätzen wegen des Unwetters aus. Bis 23:15 Uhr seien sie bereits an 53 Einsatzorten gewesen, teilte die Bochumer Feuerwehr über Twitter mit. Die Einsatzschwerpunkte lagen in der Bochumer Innenstadt, Wiemelhausen, Altenbochum, Werne und in Langendreer. In den meisten Fällen habe es sich auch hier um Wasser in Kellern oder Wohnräumen gehandelt, hieß es.

dpa/iri