NRW-Wirtschaftsminister fordert klares Bekenntnis

Deutsche Opel-Standorte

NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) hat davor gewarnt, die einzelnen Opel-Standorte gegeneinander auszuspielen. Dies schade letztlich dem Opel-Standort Deutschland insgesamt, sagte Voigtsberger am Freitag in Düsseldorf.

BOCHUM/DÜSSELDORF

von dpa

, 18.05.2012, 12:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger fordert ein klares Bekenntnis zu den deutschen Opel-Standorten.

NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger fordert ein klares Bekenntnis zu den deutschen Opel-Standorten.

General Motors müsse nun seine angekündigte Modelloffensive auch in Deutschland in Taten umsetzen und weitere Modelle an die deutschen Opel-Standorte bringen. So böten die deutschen Standorte „ideale Voraussetzungen“, um auch andere Modelle des GM-Konzerns, etwa Chevrolet-Fahrzeuge, herzustellen. In den vergangenen Jahren habe auch Opel Bochum entscheidend zur Sanierung von General Motors beigetragen. „Opel-Bochum hat aktuell die beste Auslastung aller deutschen Standorte“, sagte Voigtsberger. Der Standort sei technologisch gut und flexibel aufgestellt. GM müsse nun diese Potenziale und Chancen nutzen. NRW-IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard forderte eine schlüssige Gesamtstrategie mit Sicherheiten für den Standort Bochum über 2014 hinaus.

„Gegen Magersucht helfen keine Diäten. GM und Opel müssen endlich grünes Licht für Investitionen in neue Modelle und die weltweite Vermarktung geben“, sagte er. Wer nur die Sparschere anlege, zerstöre seine eigenen Wachstumsgrundlagen.