Offensiv im Vereinsduell

VfL-Vergleich zwischen Profis und der U 23

"Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie versucht engagiert nach vorne zu spielen und wann immer es möglich ist, den Gegner unter Druck zu setzen."

BOCHUM

von Von Martin Jagusch

, 24.01.2014, 16:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Michael Esser wird im Vereinsduell 90 Minuten bei den VfL-Profis zwischen den Pfosten stehen.

Michael Esser wird im Vereinsduell 90 Minuten bei den VfL-Profis zwischen den Pfosten stehen.

Für Dariusz Wosz, Trainer der Bochumer U 23, ist der direkte sportliche Vergleich mit der eigenen Profimannschaft eigentlich ein Spiel wie jedes andere auch, "in dem sich meine Spieler für die kommenden Aufgaben im Abstiegskampf der Regionalliga empfehlen können." Mit Daniel Heber, Fabian Holthaus, Sven Kreyer, Henrik Gulden und Torhüter Felix Dornebusch werden heute (25.) ab 11 Uhr auf dem Trainingsgelände am rewirpowerSTADION aber gleich fünf Akteure auflaufen, die zuletzt ausschließlich bei den Profis trainierten.

Cheftrainer Peter Neururer kann nämlich bis auf den weiterhin verletzten Slawo Freier auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Am Freitag herrschte sogar ein so großes Angebot an Spielern, dass für Daniel Heber sowie den eigentlich ausgemusterten Mounir Chaftar und Carsten Rothenbach beim Abschlussspiel nur die Zuschauerrolle übrig blieb. Den Platz zwischen den Pfosten wird am heutigen Samstagmorgen Michael Esser einnehmen. Peter Neururer wird noch einmal die Möglichkeit nutzen, allen Akteuren 45 Minuten Spielpraxis zu verschaffen. Lediglich Jonas Acquistapace wird über die gesamten 90 Minuten zum Einsatz kommen. Gleiches gilt auch entweder für Felix Bastians oder Marcel Maltritz, der erstmals in der Vorbereitung wieder am Spielbetrieb teilnimmt. Sein Hauptaugenmerk legt Cheftrainer Peter Neururer in dieser Begegnung vor allem auf die Offensive: "Das Offensivpressing und das Umschaltspiel stehen im Vordergrund. Wir wollen von der ersten Minute an hoch und aggressiv verteidigen. Auch um zu sehen, wie weit wir im läuferischen Bereich sind." Auch Mittelfeldspieler Danny Latza sieht im Offensivbereich das größte Verbesserungspotenzial: "Wir haben in der Liga zu wenig Tore geschossen und noch nicht genug Chancen kreiert. Außerdem müssen wir versuchen, den Abschluss häufiger zu suchen."