"Ohne Angst auf die Straße"

HÖRDE Hörde ist "sein" Revier. Täglich ist Polizeihauptkommissar Jürgen Heinrich zwischen Bahnlinie, Gildenstraße, Goymark und der Berghofer Straße auf Streife, um für Sicherheit zu sorgen. Ein Interview über seine Arbeit im Stadtteil.

von Von Peter Bandermann

, 28.05.2008, 14:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizeihauptkommissar Jürgen Heinrich besucht Freitag die Nachbarschaftshilfe.

Polizeihauptkommissar Jürgen Heinrich besucht Freitag die Nachbarschaftshilfe.

Herr Heinrich, Sie besuchen die Nachbarschaftshilfe. Gibt es Grund zur Sorge im Bezirk?Heinrich: Überhaupt nicht. Die Bürger können sich hier ohne Angst auch abends über die Straße trauen.

... und das soll so bleiben. Welchen Rat geben Sie den Gästen am Freitag also?Heinrich: Dass sie, zum Beispiel, am Monatsanfang nicht ihre Rente vollständig vom Konto abheben oder sich höhere Geldbeträge in der Bank nur verdeckt auszahlen lassen. Und unter großen Menschenmassen ist ohnehin Vorsicht geboten: Also die Scheckkarte oder das Bargeld immer eng am Körper tragen. Das gilt auch für den Einkauf auf dem Markt.

Wie ein Wanderprediger warnen Sie gerade Senioren vor Geschäften an der Haustür - und trotzdem werden Senioren immer wieder zu Opfern.Heinrich: Erstaunlich ist: Die meisten Senioren kennen diese fiesen Tricks sogar! Aber je öfter sie gewarnt werden, umso besser können sie sich schützen.

Ein Wort zum Clarenberg, der immer noch als sozialer Brennpunkt in den Köpfen steckt. Stimmt das? Ist der Clarenberg ein Brennpunkt?Heinrich: Nein.

 

Der Termin:Jürgen Heinrich bei der Nachbarschaftshilfe: Öffentlicher Vortrag am Freitag (30.5., 15 Uhr), Niederhofener Straße 52.