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Herbstabschlussprüfung: Feuerwehr probt den Ernstfall

OLFEN Sirenenalarm am Freitagabend in Olfen: Die Freiwillige Feuerwehr rief ihre Leute zum Einsatz. Dass es sich um die Herbstabschlussprüfung handelte, wusste zu diesem Zeitpunkt die wenigsten von ihnen. Viele hatten mit der Prüfunga am Samstag gerechnet.

von Von Theo Wolters

, 18.11.2007
Herbstabschlussprüfung: Feuerwehr probt den Ernstfall

Erstversorgung am Einsatzort.

Stadtbrandmeister Franz Hüning rief die Leitstelle in Coesfeld an und gab einen Sirenalarm in Auftrag. Zunächst mussten sich die Kollegen in Coesfeld noch um einen Einsatz in Dülmen kümmern, doch dann ertönten am Freitag gegen 17.45 Uhr die Sirenen in Olfen und Vinnum. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr eilten zu den Gerätehäusern.

Wenige eingeweiht

Dort erfuhren sie von einem Hallenbrand im Gewerbergebiet am Hafen auf dem Gelände des Malerbetriebs Krämer. An der Halle warteten ein entspannter Dieter Krämer, Franz Hüning und sein Stellvertreter Thomas Michels, sowie Bürgermeister Josef Himmelmann und Beigeordneter Willi Sendermann auf die Einsatzkräfte. Wie lange wird es dauern? Haben wir genug Männer alarmieren können?

Nach sechs Minuten vor Ort

Nur sechs Minuten nach dem Alarm trafen die ersten Fahrzeuge beim Malerbetrieb ein. Kurze Zeit später sind auch die Kameraden aus Vinnum vor Ort. 50 Mitglieder der Wehr erreichten in sieben Fahrzeugen den Einsatzort. Wie bei einem richtigen Einsatz sprangen die Frauen und Männer aus ihren Fahrzeugen, jeder wusste genau, was er zu tun hat. Viele Meter Schläuche wurden ausgerollt und miteinander verbunden. Schnell war die Wasserversorgung sichergestellt. Der Brand in der Halle wurde von mehreren Seiten bekämpft.

Vermisste Personen

Dann die Meldung: In der Halle befinden sich zwei Personen. Auch dieser neue Einsatz war für die Wehr kein Problem. Schnell hatten sich zwei Kameraden mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, gingen mit einem Wasserschlauch bewaffnet in die Halle. Am Boden kriechend wurde jede Ecke der Halle untersucht, die beiden Personen, es handelte sich um Christian Hagelschur und Steffen Wiegand, wurden gefunden, aus der Halle getragen und von Ersthelfern versorgt. Doch der Einsatz war noch nicht beendet. Zwei Feuerwehrleute hatten sich bei den Löscharbeiten in der Halle verletzt und mussten nun ebenfalls noch geborgen werden. Auch dies gelang vorzüglich.

Gemütlicher Ausklang

Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet. Es ging aber nicht zurück zu den Gerätehäusern, sondern in der Halle der Firma Krämer saßen die Frauen und Männer noch einige Stunden gemütlich zusammen und feierten eine gelungene Abschlussprüfung. Aber immer darauf eingestellt, es könnte ja noch ein richtiger Einsatz kommen. Doch die Wehr blieb davon verschont. 

   

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