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Verband kontrolliert Regenrückhaltebecken und Gräben In Olfen

Gewässerschau

Der Wasser- und Bodenverband hat auf der Gewässerschau festgestellt: Die Wassergräben sehen schon fast alle richtig gut aus. An einem der Regenrückhaltebecken gibt es aber noch Baubedarf.

Olfen

, 07.12.2018
Verband kontrolliert Regenrückhaltebecken und Gräben In Olfen

Der Wasser- und Bodenverband "Stever und Lippe" Olfen bei der Gewässerschau. © Walter Hattebuer

Die Reinigung und Wartung der Wassergräben, der Zustand der Regenrückhaltebecken und mögliche „Baustellen“: Auf der Gewässerschau des Wasser- und Bodenverbands Stever und Lippe Olfen haben die Verbandsmitglieder mit Hilfe von Experten die Schwerpunkte besucht, die in diesem Jahr auf dem Plan stehen.

Regenrückhaltebecken standen im Blickpunkt.

„Wir sind mit 14 Personen in zwei Bullis herumgefahren und haben uns einen Vormittag lang alle wichtigen Stellen angeschaut“, erzählt Walter Hattebuer vom Verband. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Christoph Könemann, Mitgliedern der Unteren Wasserbörde und dem Amt für Flurbereinigung sei man zu dem Ergebnis gekommen: „Fast 95 Prozent der Arbeiten, die wir uns für 2018 vorgenommen hatten, sind erledigt.“

Im Blickpunkt der Gewässerschau stand das Regenrückhaltebecken an der Querung der Alten Fahrt. „Zu diesem Becken muss noch eine fahrbare Zuwegung gebaut werden“, erläutert Hattebuer. Denn das Becken ist von Sträuchern und Bäumen umgeben, weshalb viel Laub ins Wasser fällt. „Deshalb wäre es gut, wenn ein Bagger da ranfahren könnte, um das Becken ordentlich zu reinigen“, erklärt Walter Hattebuer. Er hofft, dass die Maßnahme bald umgesetzt werden kann.

Becken müssen frei von Laub und kleinen Ästen sein.

Den Mitgliedern des Verbands ist es wichtig, dass die Regenrückhaltebecken sauber sind, um bei Starkregen oder auch Schnee entsprechend viele Kubikmeter Wasser aufnehmen zu können. Das Wasser wird anschließend nach und nach abgeleitet, zum Beispiel in die Stever oder die Lippe.

In den Wassergräben gebe es noch einige kleine Restarbeiten zu erledigen, wie Walter Hattebuer erzählt. Insgesamt befinden sich 80 bis 90 Kilometer Wassergräben auf dem Gebiet des Verbandes, die in einem Drei-Jahres-Rhythmus gereinigt werden müssen. „Das geschieht meist im Herbst, direkt nach der Ernte, in Absprache mit den Landwirten“, erklärt Hattebuer. Die Reinigung übernimmt zum Großteil das Lohnunternehmen des Olfener Ortslandwirts Bernhard Brüse.

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