Opel-Areal: Rückbau beginnt im Januar

Ausschuss für Strukturentwicklung

Der erste Förderantrag ist auf den Weg gebracht. Sollte er bewilligt werden, fließen 35,4 Millionen Euro vom Land an die Bochum Perspektive 2022. Das erklärte der neue EGR-Chef Prof. Dr. Rolf Heyer am Mittwoch dem Ausschuss für Strukturentwicklung. Außerdem sagte er, dass das Areal des Opel-Werks I ab Januar zur Baustelle wird.

BOCHUM

, 23.10.2014, 05:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Entsprechend zufrieden ist Heyer mit dem Status quo. Auch, weil die Bochum Perspektive 2022 einen „ambitionierten Zeitplan“ verfolge. „So schnell waren wir bei der Entwicklung einer Fläche noch nie“, sagte Heyer. Er bezieht sich damit auf seine Vergangenheit bei NRW.Urban. Und wenn es doch schnell ging, seien die Flächen meist schon Brachland gewesen – Phönix-West in Dortmund nannte er als Beispiel. Heyer erläuterte den Ausschussmitgliedern außerdem, dass die Suche nach einem Ingenieurbüro bereits ausgeschrieben ist. Es geht dabei um „Altlasten, den Baugrund und bergbauliche Ertüchtigung“. Sprich, die Planung auf einem Areal, unter dem der Bergbau seine Spuren hinterlassen hat.

Schon vor Beginn der Ausschusssitzung hatte Günter Gleising (Soziale Liste) eine Anfrage an die Bochum Perspektive 2022 verteilen lassen. Unter anderem wollte er wissen, in wie weit der Rat bislang mit der möglichen Ansiedlung von DHL befasst ist – beziehungsweise, wann er sich damit befassen kann. Insgesamt hat Gleising sechs Fragen formuliert – beantwortet wurde gestern jedoch nur die Frage nach den bereits gestellten Förderanträgen. Die übrigen Antworten erfolgen schriftlich. Heyer hat sich bei seinem ersten Auftritt im Ausschuss gut verkauft. Die Ausschussmitglieder quittierten seine Ausführungen zum Sachstand der Bochum Perspektive 2022 mit Klopfen auf den Tisch.

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