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Opel will in Bochum weniger Jobs abbauen

Verhandlungen

Bei Opel überschlagen sich die Ereignisse. Es geht nicht weniger als um die Zukunft des Standortes.

BOCHUM

von Von Thomas Aschwer

, 06.02.2011 / Lesedauer: 2 min
Opel will in Bochum weniger Jobs abbauen

Betriebsratschef Rainer Einenkel.

Tagung der IG Metall-Vertrauensleute am Sonntag, heute Beratungen im Betriebsrat, Sitzung des Gesamtbetriebsrates aller Opelwerke am Dienstag, 8. Februar. Gesprächsstoff gibt es reichlich. Es geht um zusätzlichen Druck in den Werken durch die Unternehmensberater, um die Warnung der IG Metall ("Ohne Astra Sports Tourer droht Bochum das Aus") und vor allem auch um Maßnahmen für den Standort Bochum. "Fast alle unsere Forderungen konnten wir durchsetzen", berichtet der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel. Die wichtigsten Ergebnisse.Keine LeiharbeiterEine vom Unternehmen geforderte Festschreibung der Belegschaft auf 2794 Beschäftigte ist nach Aussage des Betriebsrates vom Tisch. Der Personalabbau soll vielmehr reduziert werden. "Verhindert wurde auch, dass der Personalabbau bis Ende Mai 2011 erfolgen muss."  Um Arbeitsplätze zu sichern, muss die Geschäftsleitung mit dem Betriebsrat über Arbeitszeitverkürzung verhandeln und Einigung erzielen.

  • Forderungen der Geschäftsleitung nach Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich sind vom Tisch.
  • Vereinbart sind Verhandlungen über weitere Altersteilzeitprogramme.
  • Der Einsatz von Leiharbeit ist untersagt, solange im Werk Personalüberhang besteht.
  • Das Bochumer Getriebewerk, das eigentlich auslaufen soll, darf sich jetzt offiziell um weitere Produktion und neue Produkte bewerben.
  • Das Unternehmen sichert zu, dass der Betriebsrat regelmäßig und umfassend über Personal-, Investitions- und Produktionskostenplanung informiert werden muss.