Opels Ende als Neuanfang für Bochum

Neuer Eigentümer

Es scheint egal, was auf der Opel-Fläche passiert, das mediale Interesse ist immer groß. Zu sehr bewegt die Zukunft der Flächen des ehemaligen Autowerks die Menschen in der Region – und sei es nur bei der offiziellen Schlüsselübergabe der Flächen.

BOCHUM

, 02.07.2015 / Lesedauer: 2 min
Opels Ende als Neuanfang für Bochum

Das Medieninteresse an der Schlüsselübergabe war groß.

Während bereits ein seit Mittwoch gültiger, notarieller Kaufvertrag die Besitzverhältnisse des Areals neu regelt, durfte Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz am Donnerstag einen symbolischen Schlüssel in Empfang nehmen. Sie selbst sehe diese Situation zwiespältig, so Scholz, sei aber auch froh, dass sich nun um Alternativen gekümmert würde. 

"Es gibt aber noch viel zu tun", sagte die Oberbürgermeisterin. Besitzer der Flächen ist nicht mehr die Adam Opel AG, sondern die Entwicklungsgesellschaft Bochum Perspektive 2022, an der Opel mit 49 Prozent und die Entwicklungsgesellschaft Ruhr mit 51 Prozent beteiligt sind. Der Baubeginn im Abschnitt I ist bereits für Mitte August geplant. 

Im Anschluss an die Schlüsselübergabe trafen sich Beteiligte von Stadt und Opel im ehemaligen Verwaltungsgebäude zu einer Aufsichtsratssitzung der vor einem Jahr gegründeten Entwicklungsgesellschaft. Darin ging es unter anderem um die weitere Zukunft der Fläche, die so schnell wie möglich fit für die Ansiedlung neuer Betriebe und Firmen gemacht werden soll.

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