Ortsschild in Sölde kaum noch zu erkennen

Haushaltsloch

SÖLDE Aplerbeck ist weg, Sölde auch und von Sölderholz existiert nur noch ein trüber Rest. Glauben Sie nicht? Dann stellen Sie sich einmal an die Kreuzung Emschertalstraße/Sölder Straße. Die Schrift auf den Verkehrsschildern ist kaum noch zu erkennen.

von Jörg Bauerfeld

, 16.06.2010, 07:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ortsschild in Sölde kaum noch zu erkennen

Nein, eine Brille brauchen die Autofahrer nicht, die auf das Hinweisschild an der Sölder Straße blicken. Die Schriftzüge »Sölderholz« und »Sölde« sind in der Tat kaum noch zu erkennen.

„Hier ist eine stark frequentierte Kreuzung, die auch von vielen Auswärtigen befahren wird. Wie sollen die sich orientieren?“, fragt sich Schädel und gibt die Frage gleich weiter an die Verwaltung. In Form eines Antrages in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck. Warum und weshalb die Verkehrsschilder nicht mehr leserlich sind, kann der SPD-Politiker nur vermuten. Vielleicht ist es der Zahn der Zeit, der an den schwarzen Buchstaben nagt und die Schrift nur noch erahnen lässt.

„Aber die Schilder sind in so einem schlechten Zustand, dass es eigentlich den Stadtbediensteten auffallen müsste“, sagt Schädel. Und es seihen ja nicht nur die Hinweisschilder, „auch die Verkehrszeichen sind betroffen“. Ausbleichende Farben an Tempo-30-Schildern zeugen auch von einem gewissen Alter der Schilder. „Hier muss die Stadt einfach mal kontrollieren, wie es mit der Beschilderung im Stadtbezirk aussieht“, sagt Schädel. Und der SPD-Politiker weist auf einen weiteren Missstand in der Beschilderung hin. Hier sind nicht Wind und Sonne die Schuldigen, sondern die sprießende Natur. „An vielen Orten sind die Schilder von Büschen und Bäumen verdeckt“, so Schädel.

Bei der Verwaltung ist das „Schilderproblem“ durchaus bekannt. „Die Lebensdauer eines Schildes beträgt ca. zehn Jahre“, so Ulrich Finger (Tiefbauamt). Leider sei es aufgrund der finanziellen Lage nicht möglich, unleserliche Schilder zügig auszutauschen.  

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