Ostholzstraße: Plastikschüssel löst Brand aus

LÜTGENDORTMUND Lichterloh hat eine Plastikschüssel am Mittwochmorgen gebrannt. Sie hat auf einem Elektroherd gestanden, der noch eingeschaltet war. Der Bewohner der Wohnung in der Ostholzstraße hatte vergessen, die Herdplatte auszustellen.

von Ruhr Nachrichten

, 07.01.2009, 11:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Brand war schon gelöscht, als die Feuerwehr eintraf. Sie musste die giftigen Dämpfe entlüften.

Der Brand war schon gelöscht, als die Feuerwehr eintraf. Sie musste die giftigen Dämpfe entlüften.

Der Brand ging glücklicherweise recht glimpflich aus. Die Wohnung in der ersten Etage, in der das Feuer ausbrach, wird vom 39-jährigen Sohn des Hauseigentümers bewohnt. Der 66-jährige Vater, der im Erdgeschoss wohnt, bemerkte gegen 8 Uhr Rauch und Gestank, der bis in den Treppenraum wahrnehmbar war. Der Vater löschte den Brand in der Küche, noch bevor die Feuerwehr eintraf. Dabei zog er sich allerdings eine Rauchgasvergiftung zu. Vom brennenden Kunststoff ausgehend, hatten sich die giftigen Gase in der Wohnung ausgebreitet.

Der 66-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Nach Belüftung mit einem Hochleistungslüfter konnte die Feuerwehr die Wohnung wieder freigeben.