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Pappeln fielen am Nocken

IM WESTEN Ein Loch am Nocken irritiert Spaziergänger und Autofahrer. Grund für den Kahlschlag: Bei den Bäumen handelte es sich um Pappeln, die in die Jahre gekommen waren und deren Standfestigkeit nicht mehr gegeben war.

von Von Matthias vom Büchel

, 20.11.2007
Pappeln fielen am Nocken

Großflächig wurden am Nocken altersschwache Pappeln gefällt, deren Standfestigkeit nicht mehr gegeben war.

"Kyrill hatte bereits einige der Bäume umgeworfen", berichtet Revierförster Axel Dehler. "Und wenn der Bestand erst einmal vom Wind aufgerissen wurde, ist das schlecht", erklärt Dehler. Zudem hat die Pappel am Nocken auf der Hanglage aus Sicht der Experten eigentlich ohnehin nichts zu suchen.

In den meisten Teilen des Dellwiger Waldes wurde sie bereits entfernt. Zunächst in Richtung Kirchlinde, anschließend auch im Deipenbecker Wald bis hin zum Volksgarten Bövinghausen.

Dort und auch am Nocken ersetzt die Forstwirtschaft die fehlenden Bäume durch Buchen.

"Außer in der Talsenke am Nocken", berichtet der Revierförster. Denn dort würden die Buchen mit der Feuchtigkeit nicht zurecht kommen. "Macht aber nichts", weiß Dehler. Eschen und Erlen werden sich dort von allein entwickeln.

Weiter oben auf dem Hang ist der Boden deutlich trockener, ideal für die standfeste Buche. Sind die neuen Bäume gepflanzt ist die Maßnahme am Nocken trotzdem noch nicht abgeschlossen.

Schnell wachsend

Denn insgesamt ist genau die Hälfte des Baumbestandes auf der linken Seite des Nockens (von Lütgendortmund in Richtung Westrich) mit Pappeln bepflanzt worden. "Zu Zeiten der Montanindustrie hat man diese Bäume unheimlich gern gepflanzt, weil sie so schnell wachsen", weiß Dehler.

Aus heutiger Sicht ein Fehler. Denn nach nur 40 Jahren sind Pappeln reif für die Säge. "Deshalb werden wir in ca. vier bis fünf Jahren, wenn die Buchen nachgewachsen sind, auch noch die restlichen Pappeln fällen", berichtet Axel Dehler. Löcher im Nocken, werden also noch längere Zeit zum Erscheinungsbild des Waldes gehören.