„Parkquartier“ in Königsborn: Der erste Rohbau ist fast fertig

rn140 Wohnungen entstehen im „Quartier“

Die Bauarbeiten für das neue „Parkquartier“ in Königsborn kommen gut voran. Der Rohbau des ersten von insgesamt drei Gebäuden steht bereits.

Unna

, 11.08.2018, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bauarbeiten für das geplante „Parkquartier“ inmitten der Siedlung an der Berliner Allee liegen im Zeitplan. Dort, wo einst der „Graue Riese“ stand, ist in den vergangenen Monaten viel passiert. Unübersehbar sind nicht nur die beiden großen Kräne auf dem Baustellengelände, auch die Grundmauern des ersten Gebäudes sind bereits hochgezogen.

„Im Moment sieht es so aus, dass der Rohbau des Gebäudes A im September fertig sein wird“, sagt der für das Projekt zuständige Architekt, Holger Heilmann, auf Anfrage unserer Zeitung. Insgesamt entstehen in dem Bereich 140 Wohnungen in drei Gebäuden. „Die Baugrube für die Gebäude B und C ist vorbereitet, es wird dort auch bald losgehen.““, so Heilmann.

Regen das größere Problem als die Hitze

Die Witterung der vergangenen Wochen hatte auf die Bauarbeiten keine Auswirkungen. „Die Hitze war für die Arbeiter natürlich sehr anstrengend, aber mehr Probleme hat uns der viele Regen im Frühjahr gemacht“, sagt Heilmann. Der starke Niederschlag in Kombination mit dem ohnehin hohen Grundwasserstand in dem Bereich des ganzen Grundstücks hatte dazu geführt, dass seit März mehrere Pumpen eingesetzt werden, um die Baugrube zu trocknen.

Nach der derzeitigen Planung sollen in gut einem Jahr alle Rohbauten der drei Gebäude fertiggestellt sein. Sie bieten Platz für insgesamt 140 Wohnungen. Im Dezember 2019 könnten die ersten Bewohner einziehen. Der neue Wohnkomplex Parkquartier entsteht mitten im Planungsgebiet „Königsborn Südost“. Das Viertel soll durch Umbau- und Fördermaßnahmen an einigen Stellen ein neues Gesicht bekommen.

Freiraumgestaltung erfolgt erst 2019 oder 2020

Ein Teil des Projekts ist die Umfeldgestaltung mit Grün- und Spielflächen. Im Zentrum, rund um das Parkquartier, soll die Freiraumgestaltung erst 2019 oder 2020 erfolgen.

Der Abriss des alten Gebäudes und der Neubau werden mit Wohnraumfördermitteln unterstützt. Das Investitionsvolumen beträgt rund 21,2 Millionen Euro. Das Bauministerium stellt hierfür Wohnraumfördermittel in Höhe von 14,7 Millionen Euro bereit.

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