Party-Desaster: Ex-Asta-Chef soll zahlen

200.000-Euro-Klage

Ein regelrechter Flop wurde die Party, die der Asta der RUB als größte Party des Jahres 2007 geplant hatte. Es kamen die Bands Juli, 2raumwohnung und Culcha Candela. Jetzt steht der ehemalige Asta-Chef vor Gericht. Er soll eine hohe Summe Schadensersatz zahlen.

BOCHUM

von Von Jörn Hartwich

, 10.12.2013 / Lesedauer: 2 min

Der Eintritt sollte zwischen 28 und 35 Euro kosten – viele Karten wurden jedoch gar nicht erst verkauft. Nach Informationen des Verwaltungsgerichts kamen gerade einmal rund 1000 Besucher in die Uni-Mensa. Kalkuliert worden sei jedoch mit 5000 Besuchern. Außerdem soll sich der Verbleib der Einnahmen aus den tatsächlich verkauften Eintrittskarten möglicherweise nicht mehr ganz nachvollziehen lassen. Fakt ist: Das Konzert wurde für die Veranstalter zum Albtraum, sogar der Landesrechnungshof soll sich später eingeschaltet haben.

Von Seiten der damaligen Asta-Führung waren nachträglich tatsächlich Fehler eingeräumt worden. Marketing und Online-Verkauf seien zu spät gestartet worden, ist in einer früheren Stellungnahme zu lesen. Unklar ist auch, ob das Konzert überhaupt finanzierbar war – selbst bei ausverkauftem Haus. Ob die Richter in Gelsenkirchen am Mittwoch auch schon eine Entscheidung über die Schadenersatzklage des Asta treffen, ist unklar.