Perfektes Zusammenspiel zwischen VHS-Orchester und Violinist Mariusz Patyra

Benefizkonzert

WITTEN Das Haus der Stadtwerke an der Westfalenstraße ist am Samstagabend pickepackevoll. Und das hat einen guten Grund: Das Sinfonische Orchester der Volkshochschule Witten-Wetter-Herdecke intoniert Werke von Händel, Brach und Mendelssohn-Bartholdy.

von Von Michael Volmer

, 22.11.2009, 13:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die 30 Frauen vom "Förderverein des Lions Club Witten Rebecca Hanf" haben ganze Arbeit geleistet: Rund 250 Gäste sind ihrer Einladung zum Konzert gefolgt. Der Eintritt von 15 Euro (Schüler und Studenten: acht Euro) kommt einem wohltätigen Projekt zu gute. In einem psychotherapeutisch begleiteten Verhaltenstraining sollen verhaltensauffällige Wittener Jugendliche ihre sozialen Kompetenzen stärken und etwa ein Anti-Aggressions-Training absolvieren.

 Für den guten Zweck stellen die Stadtwerke die Räumlichkeiten sowie das VHS Orchester mit dem Solisten Mariusz Patyra ihr  ganzes Können, kostenlos zur Verfügung. Kraftvoll, hell und froh ist der musikalische Auftakt, die bekannte Feuerwerksmusik  Ouvertüre von Georg-Friedrich Händel.  Innere Ruhe und Wärme   Darauf folgt ein Geheimtipp, das Violinkonzert Nr. 2, d-Moll, op. 44 von Max Brach. Das Stück beeindruckt mit innerer Ruhe und Wärme. Das Orchester, unter der Leitung des Dirigenten Ralf Lottmann, ist zurückgenommen, der polnische, international renommierte Violinist Mariusz Patyra kann seine technische Agilität voll ausschöpfen.

Bei Felix Mendelssohn-Bartholdys 4. Sinfonie, A-Dur, op. 90 glänzen das Orchester und der Violinist mit einem perfekten Zusammenspiel.