Peter Adjayi sprintet zu Silber

TV Wattenscheid 01

Mit Silber kehrte Sprinter Peter Adjayi (U20) von der Westdeutschen Hallenmeisterschaft aus Leverkusen zurück. In der Leichtathletikhalle im Stadion Manfort sicherte sich der Wattenscheider in 6,87 Sekunden über 60 Meter den zweiten Platz.

LEVERKUSEN

05.02.2014, 14:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Peter Adjayi sprintet zu Silber

Sprinter Peter Adjayi vom TV Wattenscheid lief in Leverkusen knapp am Titel vorbei.

Trotz verpasster Goldmedaille, die mit 6,86 Sekunden hauchdünn vor Adjayi weg ging, wertete Trainer Slawomir Filipowski das Resultat als Erfolg. Carlo Weckelmann (7,10 sec) auf Platz neun und Gerrit Urban (7,19 sec) als 17. rundeten die starke Vorstellung der Wattenscheider auf der Kurzstrecke ab.Bestzeit und Bronze

Wesentlich erfolgreicher war Weckelmann auf der Rundbahn. Über 200 Meter holte er nicht nur eine Bestzeit von 22,27 Sekunden, sondern auch den Bronzerang. Über 400 Meter kam Marvin Verheyen ebenfalls zu Bronze. Seine Zeit: 50,32 Sekunden. "Er hatte einen späten Saisoneinstieg und wird sich noch steigern", ist Trainer Markus Kubillus sicher. Florian Colon Marti wurde in 51,32 Sekunden Sechster.

Im Kugelstoßring machten die Wattenscheider U18-Athleten, die in der höheren U20-Klasse an den Start gegangen waren, auf sich aufmerksam. Mit guten 15,69 Metern verpasste Roman Heil den Titel um nur zwei Zentimeter und holte Silber - da konnte er sich fast ein wenig ärgern, zumal Heil mit 15,64 Meter einen weiteren Top-Stoß erwischt hatte. Für den Titel reichte es aber nicht ganz. Christoph Koch wurde mit 14,21 Meter Sechster, Kevin Kud (12,45m) kam auf Rang elf.

Medaille für Zang

Auch im Hochsprung gab es eine Medaille: Die holte Noel Zang mit übersprungenen 1,93 Meter - bei 1,96 Meter war er dreimal gescheitert, zuvor war Zang bei allen Höhen ohne Fehlversuch geblieben.

Die beste Platzierung bei den Mädels holte die 4x200-Meter-Staffel mit Janina Kurek, Ronja Frei, Mandy Alstede und Synthia Oguama. In 1:41,82 Minuten lief das TV-01-Quartett über den Zielstrich. "Sie haben sich toll verkauft", gab es Lob von Filipowski, der damit weiter Hoffnungen auf Edelmetall bei den Deutschen Titelkämpfen in zwei Wochen hegt. Über 60 Meter schafften es gleich fünf Wattenscheiderinnen in die Finals. Hier belegte Synthia Oguama in 7,80 Sekunden Platz sechs. Die immer besser in Fahrt kommende Naomi Ibobo schaffte in 7,95 Sekunden noch den Sprung unter die Top Ten. Celine Balczynski (7,99 sec), Janina Kurek (8,01 sec) und Larissa Lammering (8,17 sec) liefen auf den Positionen 13, 15 bzw. 22 ein.

Über 200 Meter rannte Ronja Frei in 25,88 Sekunden zu Platz sechs. Nicht ganz so gut lief es für Mandy Alstede auf der doppelten Distanz. In 63,02 Sekunden wurde sie noch Zwölfte. Über die Hürden schaffte es Carina Brembreuker in 9,68 Sekunden auf den siebten Platz.

Positives gab es auch von den Sprungdisziplinen: Linda Reschke überraschte mit 5,51 Metern und Platz fünf. Auf diesen Rang kam auch Andrea Kapenda im Hochsprung mit 1,64 Meter.