„Pets“ zeigt das geheime Leben der Haustiere

Im Kino

Was treibt Deine Katze eigentlich, wenn Du nicht zu Hause bist? Und sitzt Dein Hund wirklich die ganze Zeit an der Tür und wartet ungeduldig, bis Du wiederkommst? Der Animationsfilm "Pets" von den Machern von "Ich - Einfach unverbesserlich" klärt ab Donnerstag im Kino über das geheime Leben der Haustiere auf.

von dpa

, 27.07.2016, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Pets“ zeigt das geheime Leben der Haustiere

Der Animationsfilm um Dackel Buddy und seine Mitstreiter ist ein knallbunter Kinospaß für die ganze Familie.

Die unterschiedlichen Charaktere der sprechenden Tiere haben die Regisseure Chris Renaud und Yarrow Cheney hervorragend getroffen. Passend dazu wurden auch die deutschen Sprecher sorgfältig ausgewählt.

Hauptdarsteller sind der treue Terrier-Mischling Max (gesprochen von Jan Josef Liefers) und sein riesiger zotteliger Kumpel Duke (Dietmar Bär). Bei einem Ausflug in ihrer Heimatstadt New York werden sie von Hundefängern geschnappt.

Flauschiges Schoßhündchen

Das flauschige weiße Schoßhündchen Gidget (Jella Haase) mobilisiert daraufhin die gesamte tierische Nachbarschaft, um die Freunde wiederzufinden: Dackel Buddy (Frederick Lau), der sich gerne vom Knethaken der Küchenmaschine massieren lässt, Wellensittich Sweetpea, der in Abwesenheit seines Herrchens Ventilator und PC-Flugsimulator zu eigenen Zwecken nutzt, die verfressene Pracht-Katze Chloe (Martina Hill) und Heavy-Metal-Pudel Leonard. Außerdem Meerschweinchen Norman (Video-Blogger LeFloid), das auf der Suche nach der Wohnung seines Herrchens durch Lüftungskanäle kriecht.

Max und Duke geraten in die Hände des nur äußerlich niedlichen Kaninchens Snowball (Fahri Yardim). Das putzige Tier ist Anführer der weggeworfenen Haustiere, einer im Untergrund lebenden, äußerst rachsüchtigen Truppe. Doch Rettung für die Tier-Freunde naht. Mit Hilfe von Falke Tiberius (Uwe Ochsenknecht) und dem alten Bassett und Partyking Pops (herrlich schräg: Dieter Hallervorden als Sprecher) kommen die Retter auf die Spur der entführten Hunde.

Showdown auf der Brooklyn Bridge

Bis zum Showdown auf der Brooklyn Bridge breiten die Filmemacher wahlweise in 2D oder 3D ein bonbonfarbenes Manhattan mit liebenswerten tierischen Bewohnern vor den Zuschauern aus.

Verglichen mit den irrwitzigen Action-Orgien und Gag-Feuerwerken in Filmen wie "Madagascar" oder "Ice Age" bleibt "Pets" erzählerisch ziemlich brav. Die besten Gags haben die "Pets"-Macher schon in den Werbe-Trailern verballert. Das gedrosselte Erzähltempo, die übersichtliche Geschichte und die freundlichen Charaktere machen "Pets" dennoch zu feinem, kindgerechtem Familienkino.

 

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