Phoenix-See-Triathlon wird wieder realistischer

Politiker-Bedenken beseitigt

Der Triathlon am Phoenix-See im Sommer 2017 ist ein Stück realistischer geworden. Die Bedenken der Hörder Bezirksvertreter konnten beseitigt werden. Dabei halfen neue Details zur Streckenführung. Ob das Badeverbot im See für das Sportereignis ausnahmsweise aufgehoben wird, entscheiden aber andere.

HÖRDE

, 14.07.2016, 12:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Hafenbecken des Phoenix-Sees sollen die Triathleten ins Wasser gehen.

Im Hafenbecken des Phoenix-Sees sollen die Triathleten ins Wasser gehen.

Ein Gespräch zwischen dem Verein Tri-Geckos Dortmund, Oberbürgermeister Ullrich Sierau und den Fraktionen der Bezirksvertretung Hörde, hat Zweifel beseitigt, die es wegen des Badeverbots im See gegeben hatte. „Wir konnten die Streckenführung und andere Dinge konkreter erläutern und viele Punkte klären“, sagt der Tri-Geckos-Vorsitzende Martin Gähner.

Schwimmstrecke im Hafenbecken

Die maximal 1000 Meter lange Schwimmstrecke wird voraussichtlich im Hafenbecken liegen. Eine Sondernutzung dieser Art kann der Rat der Stadt erlauben. Im Herbst soll eine Entscheidung fallen. Zuvor soll es eine öffentliche Info-Veranstaltung geben, „um die Mehrheit der Bevölkerung mitzunehmen“, so Hördes Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris (SPD). Die Fraktionen in der Bezirksvertretung ließen sich schließlich von einem schlüssigen Konzept des Vereins überzeugen.

Martin Gähner freut sich über den Fortschritt. „Das ist für alle Seiten keine kleine Sache. Aber es ist auch eine sportpolitische Entscheidung, um die Monokultur Fußball in Dortmund aufzubrechen.“ Oberbürgermeister Ullrich Sierau hatte in den vergangenen Wochen wiederholt seine Unterstützung für diese Veranstaltung deutlich gemacht. Der Triathlon, bisher am Fredenbaumpark zu Hause, könnte künftig alle zwei Jahre am Phoenix-See stattfinden.

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Diese 14 Dinge darf man am Phoenix-See nicht tun

Die Diskussion über Verbote am Phoenix-Seeist so alt (oder jung) wie der See selbst. Die Diskussion über das Fahrradfahr-Verbot im Hafenquartier ist der Trend im Sommer 2014. Es gab schon andere: Wir haben die Verbote am See zusammengetragen.
22.07.2014
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Im See ist das Baden verboten.© Foto: dpa
Füttern von Tieren ist nicht gestattet, Futter schädigt die Seeökologie.© Foto: dpa
Als der Dortmunder Thomas Nieder im Februar 2014 mit seinem 1,10 Meter langen Modell-U-Boot den See befahren wollte, benötigte er dafür eine Genehmigung der Stadt. Das führte zu einem langen Briefverkehr mit Sätzen wie »Der zunehmende Bootsverkehr lässt einen Einsatz von U-Booten nicht mehr zu« oder »Die Position des Modellunterwasserfahrzeuges bei Tauchgängen ist an der Wasseroberfläche über farbige Schwimmkörper oder Ähnliches kenntlich zu machen.« Thomas Nieder hängte also eine Quietsche-Ente an sein Boot. © Foto: Dieter Menne
Das Befahren mit Booten und Wassersportartikeln ist nicht
zulässig.© Foto: dpa
Ferngesteuerte Fahrzeuge sind nicht erlaubt.© Foto: dpa
Die Seeordnung sieht auch nicht vor, dass man im Winter Eissport auf dem See betreibt.© Foto: dpa
Skater und Inliner dürfen nur die Radwege nutzen.© Foto: dpa
Im See ist das Tauchen verboten.© Foto: dpa
Angeln ist nicht gestattet.© Foto: dpa
Hunde sind anzuleinen.© Foto: dpa
Beim Grillen ist es eindeutig: Es ist laut See-Satzung ausdrücklich verboten und wird mit einem Verwarngeld bestraft. Als vor gut drei Jahren die Grill-Zonen in der Stadt in der Politik ein Thema waren, war das auch in Hörde kurz aktuell. Und genau so schnell wieder vom Tisch.© Foto: dpa
Die Brücken am See dürfen nur von Rettungs-, Ordnungs- und
Müllfahrzeugen befahren werden.© Foto: dpa
Der gute Gedanke von gegenseitiger Rücksichtnahme hat sich zu einem Schilderwald verwachsen, in dem niemand mehr so richtig durchblickt. Radfahr-Gegner und -Befürworter diskutieren gerade darüber, wer weniger Rücksicht nimmt. Bei einer Online-Abstimmung zum Thema lehnen 57 Prozent der über 1800 Abstimmenden die Fußgängerzonen am See ab. Viele Gedanken zu diesem Thema, während am See das Leben eigentlich doch ziemlich friedlich weiterläuft. © Foto: dpa
Surfen, Windsurfen und Kitesurfen sind nicht gestattet.© Foto: dpa
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