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Pläne für Pflegeheim am Imbuschplatz vorgestellt

St.-Joseph-Stift

Nachdem das ehemalige Kloster Maria Hilf am Imbuschplatz abgerissen wurde, steht der Bau eines neuen Alten- und Pflegeheims an. Dafür wurden nun die Baupläne präsentiert. Das Interesse war groß - schließlich hatte es um den Kloster-Abriss mehr als einmal Streitigkeiten gegeben.

BOCHUM

von Von Katrin Ewert

, 15.04.2013
Pläne für Pflegeheim am Imbuschplatz vorgestellt

So soll das Alten- und Pflegeheim aussehen, wenn es fertig ist.

Wilhelm Schulte und Ursula Holtschulte vom St.-Johannes-Stift stellten den Mitgliedern der Katholischen Arbeitnehmerbewegung und den interessierten Nachbarn die Pläne am Sonntagabend vor. Das Gemeindehaus St. Joseph war komplett voll, alle Stühle besetzt. Viele Bochumer, die früher gern das ehemalige Redemptoristenkloster besucht haben, interessieren sich dafür, was jetzt mit dem Gelände passieren soll. Nicht zuletzt, weil der Abriss des alten Klosters mit einigen Reibereien und öffentlichen Debatten einher ging – nicht einmal der Turm der Klosterkirche konnte als Landmarke im Stadtbild erhalten werden, im März gab es erneut Ärger, weil 14 von 29 Bäumen am Imbuschplatz gefällt wurden.  

 Das stieß auch den anwesenden Bürgern beim Infoabend bitter auf. Wilhelm Schulte und Ursula Holtschulte vom St.-Johannes-Stift mussten sich vielen Fragen zum Thema Baumfällungen stellen, konnten aber nur darauf verweisen, dass die Bäume vom Umweltamt als krank eingestuft worden waren. Das St.-Johannes-Stift ist der Träger des neuen Alten- und Pflegeheims St.-Joseph-Stift, das am Imbuschplatz entstehen soll. In einem dreigeschossigen Nord- und Südflügel entstehen 89 neue Heimplätze. Diese teilen sich auf 77 Einzelzimmer und sechs Doppelzimmer auf.  

 „Vom Nordflügel aus geht es in den neuen Garten“, erklärt die stellvertretende Heimleiterin Ursula Holtschulte. „Außerdem werden der kleine Turm und das Tor des alten Klosters mit eingebaut“, sagt Ursula Holtschulte. Die beiden Bauelemente sind die einzigen, die beim Abriss stehen geblieben sind. Fragen, die die Finanzierung des neuen Pflegeheims betrafen, gab es am Sonntagabend viele – Schulte und Holtschulte verwiesen nur darauf, dass sie nicht befugt seien, diese zu beantworten.Insgesamt entstehen durch das neue Altenheim 90 neue Arbeitsplätze. Momentan wartet das St.-Johannes-Stift noch auf die Baugenehmigung von der Stadt. Sobald diese da ist, soll es losgehen. Dabei bildet der Schutt des abgerissenen Klosters das Fundament für das neue Gebäude. Im Oktober 2014 soll das Heim fertig sein. Erst dann sollen auch die Pflegesätze für die Bewohner verhandelt werden.