Platzprobleme: Körner fordern eigenen Saal

KÖRNE Der Platz reicht nicht aus. Bei ihren großen Veranstaltungen in der Liborischule muss die 280 Mitglieder starke AWO Körne-Wambel regelmäßig interessierte Bürger enttäuschen und wegschicken.

von Von Hilke Schwidder

, 09.01.2008, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nun ging der Ortsvereinsvorsitzende Helmut Feldmann auf dem traditionellen Neujahrsempfang in die Offensive: "Wir brauchen dringend einen Bürgersaal für Körne! Absagen aus Platznot sind sehr frustrierend. Das darf einfach nicht passieren."

Bereits im vergangenen Jahr hat Helmut Feldmann der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost sein Anliegen vorgetragen. "Und wir haben die Verwaltung Ende November auch damit beauftragt, ein Konzept für diese Mehrzweckhalle zu entwerfen", berichtete Bezirksbürgermeister Udo Dammer. Er sei "recht optimistisch", dass sich der Wunsch in die Realität umsetzen lasse.

Neubau auf den Umkleiden

Auch ein möglicher Standort ist bereits im Gespräch: oben auf den Umkleiden des Sportplatzes an der Ecke Am Zippen / Spreestraße. Udo Dammer hält eine Kombination aus Veranstaltungs- und Sporthalle für passend. Denn von den örtlichen Vereinen allein ließe sich eine solche Halle nicht betreiben. "Reine Saalbauten wie in Scharnhorst oder Mengede haben es bereits schwer", gab er zu bedenken.

Außerdem sei eine Sporthalle in Körne dringend nötig. "Es gibt hier einen immer stärkeren Sporthallen-Tourismus", berichtete der Bezirksbürgermeister. Für den regulären Unterricht müssten ständig Schüler hin- und hergefahren werden.

Betroffen seien unter anderem Europa- und Franziskusschule sowie die Hauptschule am Ostpark.

"Voraussetzungen müssen stimmen"

Zeitprognosen mochte Udo Dammer aber nicht abgeben. Er hofft, dass sich ein Investor findet und das Schulverwaltungsamt als Ankermieter auftritt.

Helmut Feldmann fand derweil appellierende Worte: "Wenn der Oberbürgermeister betont, wie wichtig die Arbeit von Vereinen und Sozialverbänden in Dortmund ist, dann müssen auch die Voraussetzungen für dieses ehrenamtliche Engagement stimmen."

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