Poesie und altes Handwerk locken nach Mengede

Michaelisfest

Der Dreiklang Kirmes, Handwerkermarkt und Gewerbeschau hat auch beim diesjährigen Mengeder Michaelisfest ausgezeichnet funktioniert. „Der beste Freitag, den wir seit Bestehen des Festes hatten“, bilanzierte schon am ersten Abend Schausteller-Chef Patrick Arens. Auch der Samstag entwickelte sich nach durchwachsenem Start gut.

Mengede

von Von Karlheinz Bohnmann

, 01.09.2013, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Handwerkermarkt stieß auf großes Interesse - hier Marlon Bügler beim Holz hacken.

Der Handwerkermarkt stieß auf großes Interesse - hier Marlon Bügler beim Holz hacken.

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Michaelisfest

Das Michaelisfest wurde auch in diesem Jahr zu einem Publikumsliebling - und das, obwohl das Wetter am Samstag zu Beginn gar nicht so gut war.
01.09.2013
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Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
Das Michaelisfest lockte erneut zahlreiche Besucher nach Mengede. Sie erfreuten sich am Bühnenprogramm oder interessierten sich für das traditionelle Handwerk.© Foto: Stephan Schütze
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Selbst, als das 20-minütige Höhenfeuerwerk verglüht war, dachten die meisten Besucher noch nicht an den Heimweg. Bezirksbürgermeister Bruno Wisbar hatte das Michaelisfest eröffnet und dabei betont, dass auch die ausländischen Mitbürger herzlich willkommen waren. Wie beliebt die dreitägige Veranstaltung auch diesmal war, zeigte sich auch am Samstag. Obwohl es kurz vor Beginn noch geregnet hatte und das Wetter trübe war, mangelte es nicht an Besuchern.

Als der „Interkulturelle Nachmittag“ begann, waren die Bänke und Tische vor der Bühne im Amtshaus-Hof deshalb noch nass. Am Wetter und vielleicht auch am frühen Beginn lag es wohl, dass sich die Zahl der Zuschauer anfangs noch in Grenzen hielt. Das änderte sich später. Erika Wiedemann-Huß hatte den Nachmittag organisiert und auch durch das Programm geführt. Eröffnet wurde es von dem seit 32 Jahren in Dortmund lebenden Kabarettisten Ilhan Atasoy. Weil sein türkischer Vorname auf Deutsch Kaiser, König oder Herrscher bedeutet, nennt er sich auf der Bühne König vom Borsigplatz. „Herr Ober, ein Gedicht, bitte!“ heißt eines der Programme des leidenschaftlichen und schlagfertigen Poesie-Liebhabers, der dann auch den Zuhörern ihre Wunschgedichte vortrug. Außerdem erheiterte er auch mit humorigen Zwischenbemerkungen. Dabei ließ er auch auf seine türkischen Wurzeln nicht aus.

Mit Musik ging es weiter. Klavier-Virtuose Anton Peisakhof aus Russland, Solo-Harfenistin Duygo Aydogen bewiesen, dass man klassische Musik auch unter freiem Himmel genießen kann. Mit ganz anderen Klängen ging es weiter. Deutsche, russische, persische und arabische Folklore präsentierte die seit 1982 bestehende multikulturelle Gruppe Maydam, der auch der Schwieringhauser Thomas Hopf angehört. Für einen begeisternden Ausklang sorgte Aladi Tuoré mit seiner afrikanischen Tanz- und Trommelband.

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