Politik ist gegen Verkauf von Krankenhäusern

EVK Lütgendortmund und Bethanien

Weiter Aufregung um das EVK Lütgendortmund und das Bethanien-Krankenhaus: SPD-Vertreter sorgen sich um die medizinische Versorgung im Westen wie im Süden der Stadt, nachdem bekannt wurde, dass die Krankenhäuser verkauft werden sollen. Die Reaktionen aus den Stadtteilen.

LÜTGENDORTMUND/HÖRDE

, 04.03.2014, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Politik ist gegen Verkauf von Krankenhäusern

Die Zukunft des Evangelischen Krankenhauses Lütgendortmund ist ungewiss.

Nach ebenfalls über 100 Jahren steht die Zukunft des Bethanien-Krankenhauses dort stärker auf der Kippe denn je. In der evangelischen Gemeinde, eng an das Krankenhaus angebunden, ist die Sorge groß. „Die Nachricht schockiert mich. Wir dachten in der Volmarstein-Stiftung jemanden gefunden zu haben, der es verlässlich macht“, sagte Pfarrer Martin Pense bereits kurz nach Bekanntgabe der Entscheidung Ende Februar. Bis 2012 war die Gemeinde offiziell Gesellschafter des Krankenhauses, nach wie vor gibt es viele Felder der Zusammenarbeit. Bezirksbürgermeister Manfred Renno bemühte sich bereits Ende Februar um eine möglichst positive Sichtweise. „Wenn jetzt ein professioneller Investor einsteigt, muss das nicht negativ sein.“ Der SPD-Politiker betonte die wichtige Funktion des Krankenhauses für die Nahversorgung in Hörde. „Es war schwierig, etwas über die Situation zu erfahren. Volmarstein hat sich nicht in die Karten blicken lassen“, sagt Renno. 

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