Politik lobt Pläne für "Witten an die Ruhr"-Konzept

Ausschuss für Stadtplanung

Sand gibt es am Ruhrufer nicht, doch einen grünen Strand soll es im Bereich des Verbundwasserwerks vor der Bommeraner Ruhrbrücke künftig geben. Mit diesem Vorschlag der Stadtverwaltung zeigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung und Umweltschutz am Donnerstagabend insgesamt sehr zufrieden.

WITTEN

von Von Susanne Linka

, 17.09.2011, 09:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Da kann man es sich dann mit einem Badehandtuch bequem machen“, meint Stadtbaurat Markus Bradtke. Eine legalisierte Gelegenheit zum Baden sieht er dort im Gegensatz zum CDU-Politiker Tobias Grunwald nicht: „Da bin ich pessimistisch. Aber dass da mal einer ins Wasser reinspringt, das wird künftig genau so passieren wie jetzt auch schon.“ Eine neue Anlegestelle für die Schwalbe und ein Gastroschiff. Vieles ist – genau so wie mit Buchsbäumen und Edelstahlstreifen besetzte Zuwegungen aus der Innenstadt zum Fluss – angedacht. Auch das Grundstück des Teppichlands sollte in die Planung einer attraktiven Freizeitzone einbezogen werden. Doch offenbar bleibt der Betrieb, es gibt einen neuen Pächter. Bradtke: „Das sind private Mietangelegenheiten, die wir dann so hinnehmen müssen.“