Polizei ermittelt Dorstfelder Skinhead-Schläger

Überfall auf Afrikaner

Der brutale Angriff auf einen Afrikaner in Dorstfeld ist aufgeklärt: Die Polizei hat einen 22-jährigen Verdächtigen aus der „Skinhead-Front“ in Oberdorstfeld ermittelt, der in der Nacht zum 25. September den Mann aus Gambia und zwei Zeugen, die dem 44-jährigen Opfer helfen wollten, mehrfach angegriffen und verletzt haben soll.

DORSTFELD

von Von Peter Bandermann

, 31.10.2011, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei ermittelt Dorstfelder Skinhead-Schläger

Tatort Dorstfeld: An der Wittener Straße / Sachsenwaldstraße konnten zwei Zeugen einen Messerangriff auf einen Afrikaner verhindern.

Das ist die Skinhead-Front Dorstfeld
Die Skinhead-Front Dorstfeld verbreitet seit langem schon Angst und Schrecken. Mitglieder dieses martialisch auftretenden Schlägertrupps sollen im Dezember 2010 die „Hirsch Q“-Bar an der Brückstraße überfallen haben und für ähnliche Delikte verantwortlich sein. Bomberjacken, Springerstiefel und kahl rasierte Schädel sind ihre Erkennungszeichen.

 Obwohl die Situation bedrohlich und hektisch war, konnten die Opfer des Angriffs der Polizei wertvolle Hinweise geben. Szene-Kenntnisse führten auf die Spur des 22-Jährigen. Hilfreich waren dabei auch die auffällig frisierten blonden Haare der Begleiterin des Täters. Ermittlungen in Dorstfeld ließen schnell erkennen, wer ihr Freund war.Nach dem Fahndungsaufruf der Polizei färbte sich die junge Frau die Haare schwarz – was eine Wohnungsdurchsuchung in Oberdorstfeld jedoch nicht verhindern konnte.  

 Dort entdeckte der Staatsschutz exakt die Kleidungsstücke, die von den Zeugen übereinstimmend beschrieben worden sind. Auch eine halb geleerte Dose mit Reizgas konnte die Polizei sicherstellen. Um den Täter zu überführen, hat die Polizei eine Speichelprobe entnommen. Das damit entnommene DNA-Material (Erbgut) vergleicht das Landeskriminalamt mit den Spuren, die der Täter an seinem Opfer hinterlassen hat.  

Das ist die Skinhead-Front Dorstfeld
Die Skinhead-Front Dorstfeld verbreitet seit langem schon Angst und Schrecken. Mitglieder dieses martialisch auftretenden Schlägertrupps sollen im Dezember 2010 die „Hirsch Q“-Bar an der Brückstraße überfallen haben und für ähnliche Delikte verantwortlich sein. Bomberjacken, Springerstiefel und kahl rasierte Schädel sind ihre Erkennungszeichen.

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