Polizeipräsident beantwortet Fragen von Bürgern im Westen

Leser-Aktion

Polizeipräsident Norbert Wesseler ist seit 100 Tagen im Amt. Wir haben Lesern und Leserinnen aus sämtlichen Bezirken der Stadt die Gelegenheit gegeben, ihm Fragen zur Sicherheit zu stellen. Auch Bürger aus den Stadtbezirken Lütgendortmund, Huckarde und Mengede fragten den Polizeipräsidenten aus.

IM WESTEN

von Von Matthias vom Büchel

, 28.04.2012, 05:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

Angst nach einer Straftat in Westrich, Ärger im häuslichen Umfeld in Westerfilde und eine kuriose Telefon-Posse in Marten. Polizeipräsident Norbert Wesseler erfuhr am Donnerstag bei dem Leserabend auch einiges aus den westlichen Vororten.

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RN-Leser treffen Dortmunder Polizeipräsidenten

Den neuen Polizeipräsidenten Norbert Wesseler konnten jetzt einige Bürgerinnen und Bürger aus Dortmund während eines Leseabends kennenlernen. Anschließend unternahmen sie noch gemeinsam eine Druckereiführung.
27.04.2012
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Ebenso gut gelaunt wie die Mädchen auf dem Ruhr-Nachrichten-Poster erschienen Polizeipräsident Norbert Wesseler und Michael Stein vom Planungsstab der Polizei Dortmund zum Leserabend. © Foto: Schütze
Redakteur Peter Bandermann moderierte den Leserabend. © Foto: Schütze
Die Gesprächsrunde im Konferenzraum im Druckereigebäude des Medienhaus´Lensing.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Polizeipräsident Norbert Wesseler hat den Kampf gegen Rechts schon bei seinem Amtsantritt zu seinem Arbeitsschwerpunkt erklärt. © Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Die Redakteure Peter Bandermann, Petra Frommeyer und Matthias vom Büchel (v.l.) nahmen viele Anregungen der Leser mit.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Maurice Weinheimer vom Huckarder Jugendforum.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Artur Obermüller, passionierter Radfahrer aus Hombruch© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Cerstin Scholz aus Aplerbeck. © Foto: Schütze
26.04.2012 Dortmund Dorstfeld - Leser der Ruhr Nachrichten reden mit Polizeipraesident Norbert Wesseler und Norbert Stein vom Leitungsstab der Polizei - Druckzentrum RN - 
Copyright Stephan Schuetze -
Monika Berg, Presbyterin aus Eving.© Foto: Schütze
Impressionen vom RN-Leseabend mit Polizeipräsident Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Monika Hohmann aus Westerfilde engagiert sich in einem Mieterbeirat.© Foto: Schütze
Impressionen vom Leserabend mit Polizeipräsidenten Norbert Wesseler.© Foto: vom Büchel
Kristina Klamaijk, Nordstädtlerin aus Überzeugung.© Foto: Schütze
Impressionen vom Leserabend mit Polizeipräsidenten Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Pfarrer Ulf Schlüter aus Brackel.© Foto: Schütze
Impressionen vom Leserabend mit Polizeipräsidenten Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Margarete Konieczny aus Marten.© Foto: Schütze
Impressionen vom Leserabend mit Polizeipräsidenten Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Gabi Große-Holz aus der westlichen Innenstadt.© Foto: Schütze
Impressionen vom Leserabend mit Polizeipräsidenten Norbert Wesseler.© Foto: Schütze
Ogün Apaci vom Türkisch-Islamischen Kulturverein in Hörde.© Foto: Schütze
Über eine gelungene Veranstaltung freute sich am ende auch Norbert Wesseler.© Foto: Schütze

Maurice Weinheimer, Schüler des Kirchlinder Bert-Brecht-Gymnasiums und engagiert im Huckarder Jugendforum, skizzierte die Stimmung nach der versuchten Vergewaltigung am Sonntag vor zwei Wochen. „Es geht die Angst um. Auch an der Schule, die ja in der Nähe des Tatortes liegt. Denn der Täter ist ja noch nicht gefasst.“ „Die Angst ist verständlich, weil die Gefahr besteht, dass der Täter erneut sein Unwesen treibt, so lange er noch nicht festgenommen ist“, fanden Norbert Wesseler und sein Begleiter Michael Stein vom Leitungsstab der Dortmunder Polizei deutliche Worte. „Eine zweite Tat ist nicht auszuschließen.“  Norbert Wesseler rät: Schülerinnen sollten versuchen, sich nicht allein auf den Schulweg zu machen. Pfefferspray dabei zu haben, sei auch nicht falsch. Außerdem bot Wesseler an, dass die Polizei die Schule auch besuchen könnte, wenn die Schulleitung Beratungsgespräche für ihre Schülerinnen und Schüler wünsche.

 Angst haben auch Westerfilder Mieter. Zumindest die, die in Häusern dubioser Wohnungsgesellschaften wohnen. „Wir leben inzwischen in einem Brennpunkt“ berichtet Monika Hohmann vom Mieterbeirat Westerfilde. „Die Menschen fühlen sich bedroht und nicht mehr wohl." Auch Probleme mit Migranten seien an der Tagesordnung. „Es traut sich nur niemand, das auszusprechen. Weil es sofort heißt, man sei ausländerfeindlich.“ Hohmann vermutet auch Zuzüge aus der rechten Szene. Stein versprach dem Hinweis nachzugehen, bat aber um Verständnis, dass die Polizei für Wohnproblematik nicht zuständig ist. Ein Brennpunkt ist Westerfilde aus Sicht der Polizei übrigens nicht: Zumindest was die Straftaten angeht: 2011 gab es unter 400. „Das ist wenig“, ordnete Michael Stein die Zahl ein.

 Ein kurioses Ereignis erlebte Margarete Konieczny aus Marten. Als sie kürzlich die „110“ wählte, meldete sich die Leipziger Polizei. „Eine Fehlschaltung“, vermutet Norbert Wesseler, der beteuerte, nie zuvor von solch einem Vorfall gehört zu haben. Deshalb bleibt für Hilfesuchende die 110 auch weiterhin die richtige Nummer.  

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