Pop-Sängerin Lady Gaga über Selbstmordgedanken: „Ich hasste es, berühmt zu sein“

Musik

Emotional und ehrlich spricht Sängerin Lady Gaga über die Schattenseiten des Ruhms. Im Interview berichtet sie auch darüber, wer ihr in schweren Zeiten geholfen hat.

21.09.2020, 20:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Emotional und ehrlich sprach Sängerin Lady Gaga über die Schattenseiten des Ruhms.

Emotional und ehrlich sprach Sängerin Lady Gaga über die Schattenseiten des Ruhms. © picture alliance/dpa

Pop-Sängerin Lady Gaga („Poker Face“) hat sich in einem emotionalen Interview zu den Schattenseiten ihres großen Erfolgs geäußert. „Ich hasste es, berühmt zu sein. Ich hasste es, ein Star zu sein. Ich fühlte mich erschöpft und verbraucht“, sagte die 34-Jährige dem US-Sender „CBS“ am Sonntag (Ortszeit). Zu schaffen machten ihr die große Aufmerksamkeit, die ihr für ihre Musik entgegengebracht wurde: „Mein größter Feind ist Lady Gaga, das habe ich gedacht. Mein größter Feind ist sie“, sagte die Musikerin.

„Es ist, als wäre ich ein Objekt und keine Person“

Die Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Stefani Joanne Angelina Germanotta heißt, sagte in dem Interview, dass sie sogar Selbstmordgedanken plagten. „Ich verstand nicht, warum ich leben sollte, außer um für meine Familie da zu sein. Das waren reale Gedanken und Gefühle, warum sollte ich hier bleiben?“ Ein Auslöser für die Gedanken seien aufdringliche Fans, die ihr im Supermarkt ein Smartphone vor das Gesicht hielten, um ein Foto zu machen. Sie habe in solchen Situationen Panik und Schmerzen am ganzen Körper gehabt. „Es ist, als wäre ich ein Objekt und keine Person.“

Verschiedene Menschen hätten sich über mehrere Jahre um sie gekümmert. Heute ginge es ihr körperlich und physisch besser, sagte die Sängerin.

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

Telefonhotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 - 111 0 111 (evangelisch)

0800 - 111 0 222 (römisch-katholisch.)

0800 - 111 0 333 (für Kinder/Jugendliche)

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