Post baut Paketzentrum auf Opel-Gelände

600 Jobs ab 2019

Nach der Schließung des Bochumer Opel-Werkes haben noch nicht viele Beschäftigte neue Jobs gefunden. 600 Stellen soll von 2019 an ein neues Post-Paketzentrum bringen. Die Politik ist guter Dinge, was den Standort in Bochum betrifft - die Ansiedlung des Paketzentrums könnte erst der Anfang sein.

Bochum

29.01.2016 / Lesedauer: 2 min
Post baut Paketzentrum auf Opel-Gelände

Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) (M), Thomas Eiskirch (SPD) (l), Oberbürgermeister von Bochum und Uwe Brinks von der Post AG halten während der Pressekonferenz in Bochum. Auf dem von der Post AG gekauften Gelände soll ab 2017 ein Mega-Paketzentrum mit rund 600 Arbeitsplätzen entstehen.

Die Post baut auf dem Gelände des Ende 2014 geschlossenen Bochumer Opel-Werkes ein Paketzentrum mit rund 600 Arbeitsplätzen. Das gaben Vertreter der Deutsche Post DHL und der Entwicklungsgesellschaft für den Standort am Freitag bekannt.

Der entsprechende Vertrag sei bereits vor einigen Tagen unterzeichnet worden. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) sprach von einer guten Nachricht für die Stadt. Das Paketzentrum und das zentrale Opel-Ersatzteillager auf dem Gelände würden als Ankerinvestor weitere Ansiedlungen nach sich ziehen. „Das ist erst der Anfang.“

Der Bau des Paketzentrums soll nach der Sanierung und Aufbereitung des Geländes im Sommer 2017 beginnen, mit der Inbetriebnahme wird für 2019 gerechnet. Die Post übernimmt mit 140.000 Quadratmetern etwa ein Drittel der industriell und gewerblich nutzbaren Fläche am ehemaligen Opelwerk.

Der Autobauer hatte das Werk Ende 2014 wegen Überkapazitäten geschlossen. Für die zuletzt gut 3000 Beschäftigten verlief die Suche nach neuen Jobs bisher mühsam, wie die zuständige Transfergesellschaft vor kurzem bilanzierte.

Von dpa

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