Post versorgt Risikogruppen und Menschen in Quarantäne mit Lebensmitteln

Coronavirus

Die Deutsche Post startet im Kreis Heinsberg ein Pilotprojekt und versorgt Menschen in Quarantäne oder aus Risikogruppen mit Dingen des täglichen Bedarfs. Und zwar aus dem Einzelhandel vor Ort.

Heinsberg

27.03.2020, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Deutsche Post will in einem Pilotprojekt die Versorgung von Menschen im Kreis Heinsberg übernehmen.

Die Deutsche Post will in einem Pilotprojekt die Versorgung von Menschen im Kreis Heinsberg übernehmen. © dpa

Im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg startet die Deutsche Post ein Pilotprojekt zur Grundversorgung für Risikogruppen. Damit könnten gerade im ländlichen Raum Menschen aus den Supermärkten herausgehalten werden, die sich versorgen müssten, obwohl sie eigentlich in Quarantäne bleiben sollten, sagte Post-Paketvorstand Tobias Meyer am Freitag in Düsseldorf.

Per Postwurfsendung würden Bestellformulare für ein Grundsortiment an Lebensmitteln und alltäglichen Verbrauchsgütern verteilt. Bei Interesse können die Menschen ein Bestellformular ausfüllen und vom Postboten einsammeln lassen.

Post besorgt Waren aus dem Einzelhandel vor Ort

Am Folgetag will die Post sie dann entsprechend mit den gewünschten Lebensmitteln und Haushaltswaren aus dem lokalen Einzelhandel beliefern. Beteiligt ist etwa auch ein Rewe-Markt vor Ort.

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Abgerechnet werde kontaktlos über Lastschriftverfahren. Das Angebot richte sich ausschließlich an Risikogruppen und Menschen in Quarantäne.

Für die Post ist das Angebot in Heinsberg ein Pilotprojekt. Je nach Erfahrung könne man sich vorstellen, den Lieferservice auch auf andere Regionen Deutschlands auszuweiten.

dpa/kar

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