Privatbrauerei freut sich über Umsatzplus von 3,5 Prozent

130.000 Hektoliter Fiege

Die Bochumer Privatbrauerei Moritz Fiege hat das Jahr 2014 mit einem Umsatzplus von 3,5 Prozent abgeschlossen. Damit liegt das Familienunternehmen über dem nationalen Markt mit einem Wachstum von 1 Prozent.

BOCHUM

, 03.05.2015, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Privatbrauerei freut sich über Umsatzplus von 3,5 Prozent

Über 130.000 Hektoliter Fiege-Bier wurden 2014 produziert.

Gründe für die positive Entwicklung seien die Fußball-WM und das warme Wetter im ersten Halbjahr. „Insbesondere unsere Hauptsorte Pils ist mitgewachsen“, freut sich Geschäftsführer Jürgen Fiege.

Über 130.000 Hektoliter Fiege-Bier wurden 2014 produziert. Zum Vergleich: In allen 32 Brauereien Nordrhein-Westfalens mit mindestens 20 Beschäftigten waren es nach Angaben des Statistischen Landesamtes insgesamt 18,5 Millionen Hektoliter. Damit ging die Produktion im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 3 Prozent zurück.

Aufwärts-Trend

Bei Fiege soll der Aufwärts-Trend auch 2015 aufrechterhalten werden. Ein Ansatz ist die Einführung einer neuen Biersorte: „Moritz Fiege Helles“ ist bereits jetzt im Handel und wird seit dem 30. April auch in der Gastronomie ausgeschenkt.

„Das Helle bietet eine milde Alternative zum Pils“, sagt Fiege. In die Entwicklung seien auch Kindheits-Erinnerungen mit eingeflossen: „Unser Elternhaus stand auf dem Brauhof. Wir sind mit dem Duft von Malz und Maische aufgewachsen. Dieses Aroma und den Geschmack des ersten Bieres vergisst man nie“, so Fiege weiter.

Neue Biersorte

Mit der neuen Biersorte springen die Fieges auf einen wachsenden Markt auf: Nach einer GFK-Studie legen helle Biere in Deutschland am stärksten zu. Knapp jeder zehnte Käufer entscheide sich für ein „Helles“.

Schlagworte: