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Privatmann baut Kirche zu Wohnhaus um

Zu wenig Kirchgänger

Zehn Zimmer, Küche, Diele - Altar: So oder so ähnlich könnte die Immobilienanzeige für ein besonderes Wohnhaus lauten, das derzeit an der Niergartenstraße in Schüren entsteht. Das Gebäude war noch bis vor zwölf Monaten eine Kirche.

SCHÜREN

, 27.02.2014
Privatmann baut Kirche zu Wohnhaus um

Das Gebäude der Neuapostolischen Kirche in Sölde.

Im April 2013 gab es noch einen Gottesdienst in der neuapostolische Kirche an der Niergartenstraße. Jetzt wird das ehemalige Gotteshaus in ein privates Wohnhaus umgestaltet. Grund für den Verkauf war die Fusion der Gemeinden im Stadtbezirk Aplerbeck. Im Ortskern ist ein neues Gemeindezentrum entstanden, das die Gemeinden aus Aplerbeck, Sölde, Schüren und Lichtendorf in sich vereint. Im Mai 2013 wurde es feierlich eröffnet und die Kirchen in den anderen Ortsteilen im Stadtbezirk wurden praktisch zeitgleich entwidmet und zum Verkauf angeboten. "Dass es in Schüren so schnell geklappt hat, ist natürlich klasse", so Reinhard Frank von der Ortsunion Schüren.

Dass es sich beim Verkauf der Kirchen und Grundstücke nicht um das Verscherbeln von Tafelsilber handelt, macht Günter Lohsträter, Öffentlichkeitsbeauftragter der neuapostolischen Kirche, noch einmal deutlich. "Wir waren gezwungen, auf die sinkende Zahl der Gemeindemitglieder zu reagieren."

Was den Stadtbezirk Aplerbeck angeht gibt es nach dem Verkauf der Schürener Kirche auch schon Gespräche mit Interessenten für die Immobilie am Sölder Kirchweg. Und auch an dem kleineren Gebäude in Lichtendorf an der Eichholzstraße besteht Interesse.

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