Projekt hilft Jugendlichen schon seit 14 Jahren

"Jugend in Arbeit plus"

Sie kommen zu spät zur Arbeit oder fehlen unentschuldigt. Schlechte Noten oder sogar ein fehlender Schulabschluss erschweren ihnen den Einstieg in den Beruf – das sind die Jugendlichen, denen das Projekt "Jugend in Arbeit plus" bereits seit 1998 hilft. Witten hat jetzt die Verwaltung für das Projekt übernommen.

WITTEN

von Von Susanne Linka

, 05.09.2012, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bernd Christen übergibt den Staffelstab in Vertretung der Bochumer Wirtschaftsförderung an Andreas Koch (r.). Ausnahmsweise stehen die Arbeitsvermittler dabei mal in der zweiten Reihe (v.l.) Eva-Maria Kuntzig (Hattingen), Julia Schmidt (Herne), Jennifer Fait (Bochum, rechts) und Kai Flockenhaus (2.v.r.) mit Marcus Cortmann von der Wittener Wirtschaftsförderung.

Bernd Christen übergibt den Staffelstab in Vertretung der Bochumer Wirtschaftsförderung an Andreas Koch (r.). Ausnahmsweise stehen die Arbeitsvermittler dabei mal in der zweiten Reihe (v.l.) Eva-Maria Kuntzig (Hattingen), Julia Schmidt (Herne), Jennifer Fait (Bochum, rechts) und Kai Flockenhaus (2.v.r.) mit Marcus Cortmann von der Wittener Wirtschaftsförderung.

Unter 25-Jährige, die eine Unterstützung für ihren Weg in den Beruf brauchen, können ihr Interesse im Jobcenter oder bei der Agentur für Arbeit anmelden. Interessierte Betriebe wenden sich an die IHK Bochum, Tel (0234) 9 11 31 76.

Mehr, als wenn beispielsweise der Wittener Arbeitsvermittler Kai Flockenhaus von der Beschäftigungsgesellschaft Wabe zum Telefonhörer greift. „Ich betreue derzeit 53 Jugendliche“, erklärt er. Für einige sucht er noch Arbeit, andere sind schon untergebracht. Eine individuelle Betreuung ist allen gewiss. Vermittelt werden die Jugendlichen für ein Jahr in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen. „Wenn die Zeit rum ist, hören wir nach und sind natürlich froh, wenn wir hören, dass das Arbeitsverhältnis weiter fortgesetzt wird“, erläutert Christen. Handwerk, Einzelhandel und Hilfsjobs in der Pflege – dort finden sich die meist vermittelten Stellen.

Manche Jugendliche können schon abgeschlossene Ausbildungen vorweisen und versuchen, gezielt daran anzuknüpfen. Häufig zahlen die Arbeitsagentur und das Jobcenter Eingliederungszuschüsse an die Arbeitgeber. „Wir haben eine Erfolgsquote von 75 Prozent“, kann Bernd Christen auf gute Ergebnisse des Landes-Förderprogramms verweisen. Nicht zuletzt deswegen ist sein Fortbestand bis 2021 gesichert.

Unter 25-Jährige, die eine Unterstützung für ihren Weg in den Beruf brauchen, können ihr Interesse im Jobcenter oder bei der Agentur für Arbeit anmelden. Interessierte Betriebe wenden sich an die IHK Bochum, Tel (0234) 9 11 31 76.