Projekt "Sauberes Dortmund"

Minister-Stein-Schule

Runter von der Schulbank und rein in Wald, Wiese und Gebüsch hieß es jetzt wieder für die rund 100 Schüler der Minister-Stein-Schule. Ausgestattet mit Mülltüten, Handschuhen und Greifzangen machten sich die fleißigen Kinder auf, die nähere Umgebung ihrer Schule vom wild entsorgten Unrat zu befreien.

EVING

von Von Nils Heimann

, 28.03.2011, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schüler säuberten mit viel Elan die Umgebung um ihre Schule. Dabei fanden sie auch schon mal einen Autoreifen.

Die Schüler säuberten mit viel Elan die Umgebung um ihre Schule. Dabei fanden sie auch schon mal einen Autoreifen.

   Die hat das Projekt „Sauberes Dortmund“, in dessen Rahmen die Müllsammelaktion der Förderschule stattfand, ins Leben gerufen. „Das ist enorm und wird ganz selten bei einer einzelnen Aktion geschafft“, versichert der Fachmann, der sich darüber wundert, wie viel Mühen Menschen auf sich nehmen, um ihren Krempel los zu werden. „Viele Sachen, die hier heute gefunden wurden, hätte man völlig kostenlos auf einem unserer Recyclinghöfe abgeben können“, erklärt er mit Blick auf einen alten Kühlschrank oder einem vollen Eimer Farbe. „Für außerordentlich wichtig“, hält Lehrerin Heike Brockhoff-Wehrmann diese regelmäßige Veranstaltung. „Denn es ist immer wieder erschreckend zu sehen, wie viel Müll sich innerhalb von nur einem Jahr ansammelt.“

Um so wichtiger sei es, ist die Pädagogin überzeugt, dass die Kinder möglichst früh lernten, verantwortungsbewusst mit ihrer Umwelt umzugehen. Was offenbar ganz gut funktioniert. Denn neben dem durchaus vorhandenen Spaßfaktor beim Sammeln, wird den Kindern das Ausmaß der Verunreinigung klar – und deren Unsinnigkeit. Die elfjährige Esma jedenfalls würde, wenn sie jemanden beim Müllablegen beobachten würde, „denjenigen auffordern, seinen Unrat wieder aufzuheben – oder den Müll, wenn möglich, notfalls selbst wieder aufheben und entsorgen.“

Um dieses Bewusstsein für die Umwelt weiter zu schärfen, planen EDG und Schule weitere gemeinsame Aktionen, erklärt Klaus Heise: „Die Kinder sollen in einem ’Müll-Sortier-Spiel‘ lernen, wie vernünftige Abfall-Trennung funktioniert.“ Außerdem sei auch ein Besuch eines Recyclinghofes geplant.