Promi-Vermittler Hellen will Stadtwerke verklagen

400.000 Euro Schadensersatz

In der Bochumer Honorar-Affäre holt Sascha Hellen jetzt offenbar zum Gegenschlag aus. Der Promi-Vermittler will die Stadtwerke nun ebenfalls verklagen - auf rund 400.000 Euro Schadenersatz. Damit hat sich der Streit nun endgültig zugespitzt.

BOCHUM

von Von Jörn Hartwich

, 23.08.2013, 07:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Promi-Vermittler Hellen will Stadtwerke verklagen

Sascha Hellen will die Stadtwerke auf 400.000 Euro Schadensersatz verklagen.

Über beide Klagen soll später gemeinsam vor dem Bochumer Landgericht verhandelt werden. Die von Hellen geforderten 400.000 Euro müssten aber wohl noch um ersparte Eigenaufwendungen gekürzt werden. Schließlich hatte es nach der Kündigung der Verträge durch die Stadtwerke keine Vorbereitungen mehr gegeben. Wann über die gegenseitigen Klagen verhandelt werden soll, ist noch nicht klar. Einen Termin gibt es nach Auskunft des Landgerichts noch nicht. Außergerichtliche Einigungsgespräche waren zuletzt gescheitert.

Im aktuellen Prozess vor dem Landgericht ging es am Donnerstag um eine Mietforderung der Bochumer Veranstaltungs-GmbH (einer Tochter der Stadt). Sascha Hellen hatte Anfang November 2012 in der Bochumer Jahrhunderthalle die Veranstaltung „Herausforderung Zukunft“ organisiert - unter anderem mit Ex-US-Präsident Jimmy Carter. Dafür waren rund 35.000 Euro Miete angefallen, die von der Hellen Medien Projekte GmbH bis heute nicht überwiesen wurden. Vor Gericht wurde sich nun darauf geeinigt, die Summe in monatlichen Raten von 4000 Euro abzuzahlen.