"Provinzialstraße macht krank"

Lärm auf Buckelpiste

Die Martener können vermutlich aufatmen. Eine der wichtigsten Straßen durch den Ort, die Schulte-Heuthaus-Straße, soll noch dieses Jahr teilsaniert werden. Anwohner anderer stark befahrener Straßen haben nicht so viel Glück.

IM WESTEN

von Von Matthias vom Büchel

, 24.02.2011, 17:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Provinzialstraße zwischen der Stadtgrenze zu Bochum und dem Lütgendortmunder Hellweg ist ein stark befahrener Flickenteppich.

Die Provinzialstraße zwischen der Stadtgrenze zu Bochum und dem Lütgendortmunder Hellweg ist ein stark befahrener Flickenteppich.

Wenn dort in Höhe des Penny-Marktes Lastwagen über den maroden Asphalt rumpeln, ist verständlich, warum die Anwohner sich in der Bezirksvertretung beschweren. "Wir haben den Eindruck, dass für die Politiker Lütgendortmund an der Kreuzung zum Hellweg endet. Vor eineinhalb Jahren haben sie bei einem Ortstermin eingeräumt dass etwas geschehen muss. Getan hat sich seitdem nichts."

Das Dilemma. Die Provinzialstraße, eine Landesstraße, die von Bochum an Lütgendortmund vorbei und durch Bövinghausen nach Castrop führt, soll auf Dortmunder Gebiet saniert und umgebaut werden. Der Prozess ist in Bövinghausen bereits abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt steht an. Doch bevor endlich auch im Bereich vor der Bochumer Stadtgrenze die Bagger anrollen, wird es noch lange dauern. "Zu lange" finden die Anwohner, denn die rechte Fahrspur aus Richtung Bochum bis zur Kreuzung Lütgendortmunder Hellweg ist schon jetzt nur noch eine geflickte Buckelpiste. "Der Lärm macht uns krank", klagen sie. Doch die Bezirksvertretung sieht keine Möglichkeit für eine Sanierung vor der Umgestaltung.