Psychisch kranker Mann fällt seit Jahren durch brutale Gewalttaten auf

Flucht vom OP-Tisch

Vor diesem Mann muss man offenbar wirklich Angst haben: Im Prozess um die spektakuläre Pistolen-Flucht eines psychisch kranken Patienten (34) aus einem Wattenscheider Krankenhaus sind am Mittwoch, 27. November, weitere brutale Gewaltausraster bekannt geworden. Der Beschuldigte scheint seit Jahren kaum zu bändigen zu sein.

BOCHUM

von Von Werner von Braunschweig

, 27.11.2013, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der 34-Jährige war im Frühjahr wegen einer tagelangen Dauer-Erektion nach Tablettenmissbrauch in ein City-Hospital eingeliefert worden. Bei einer Not-OP hatte sich der 34-Jährige dann alle Schläuche vom Körper gerissen, war geflohen und später auf die Nervenstation eines Wattenscheider Hospitals gebracht worden. Dort kam es erneut zum gefährlichen Eklat. Die Freundin schoss ihm mit einer Gaspistole den Weg frei, der Bochumer flüchtete erneut. „Ich musste um Schmerzmittel betteln, fühlte mich erniedrigt und abserviert“, behauptete er. Die Richter prüfen nun, ob der Mann als so gefährlich und unberechenbar eingestuft werden muss, dass er auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie gehört.

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