Radstation: Ganzjährige Tüftelarbeiten an Wittens Rädern

WITTEN In der Radstation der Wabe am Wittener Bahnhof kümmern sich die Mitarbeiter um jeden Drahtesel. Von der Grundreinigung bis hin zu Reparaturarbeiten bringt auch Rad-Experte Andreas Altendorf jedes Rad in Schuss.

von Von Anne-Kathrin Neumann

, 23.01.2009, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rad-Experte Andreas Altendorf bringt jedes Rad wieder in Schuss.

Rad-Experte Andreas Altendorf bringt jedes Rad wieder in Schuss.

„Wenn alle Teile eines Rades geputzt sind, läuft es wieder gängiger. Bei diesem Schaltarm ist die Dreckschicht schon richtig verhärtet. Beim Fahren verursacht das ein komisches Geräusch“, erklärt Altendorf und hält ein verschnörkeltes Metall-Teil in die Höhe.

Richtige Tüftelarbeit Auch die Restauration von alten Modellen steht für den 32-Jährigen oft auf der Tagesordnung. „Dieses Rad hat bestimmt schon 20 Jahre auf dem Buckel. In vier Tagen habe ich es einmal komplett neu aufgebaut. Das ist richtige Tüftelarbeit“, berichtet Altendorf. „Bei Studenten sind solche Räder sehr begehrt. Die haben nicht so viel Geld flüssig und wollen ein Rad, das gut fährt, aber günstig ist.“

Besonders bei Schnee bleiben die Fahrrad-Pendler aus Viele Kunden nutzen zudem gerne die Stellplätze in der Radstation, wie Mitarbeiter Bernd Schulte berichtet: „Die Leute stellen hier ihr Rad ab und fahren dann weiter mit der Bahn. Typische Pendler eben.“ Jetzt im Winter lichten sich jedoch die Reihen ein wenig. „Sonst sind eigentlich immer alle der rund 30 Plätze besetzt. Besonders beim Schnee Anfang Januar blieben die Pendler aus. Da gab es mehr Pflegearbeiten zu tun“, erinnert sich Altendorf.

Geöffnet ist die Radstation unter der Woche von 5.30 bis 20 Uhr. Mehr Informationen über Preise und Leistungen gibt es unter Tel. (0 23 02) 39 90 00.