Radweg soll Geschichte erzählen

Rheinischer Esel

Das Sprengstoffgleis neben dem auch durch Witten führenden Rheinischen Esel ist noch gut erhalten. Bald soll es entlang des Radwegs noch mehr zu entdecken geben.

WITTEN

von Von Dietmar Bock

, 15.05.2011 / Lesedauer: 2 min

Die Stadt Witten und die Eisenbahnfreunde machen sich stark für einen durchgehenden Radweg von Dortmund-Löttringhausen bis zum Bahnhof Langendreer. Verkehrsplaner Andreas Müller stellte das Projekt jetzt den Eisenbahnfreunden und interessierten Radfahrern vor. Sein Vortrag war überschrieben: „Ein Radweg als Freilichtmuseum“.Hochexplosive Stoffe Denn dort kann man bereits jetzt das „Sprengstoffgleis“ neben der einst bekannten Strecke der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft besichtigen. Über dieses Gleis wurden einst die hochexplosiven Stoffe des früheren Dynamit-Nobel-Werks transportiert. Doch eigentlich gibt noch mehr zu entdecken. Schautafeln und Ausstellungsstücke wie der letzte Eisenbahnwagen auf dieser Trasse, Bahnhofsschilder und Signalanlagen sollen künftig u.a. vom 2004 endgültig eingestellten Bahnbetrieb sowie der Bahn- und Stadtgeschichte erzählen.Kein Geld für die Gestaltung Während die Finanzierung für den Bau des Alleen-Radwegs gesichert ist, ist für die Gestaltung kein Geld da. So muss alles, was am Wegesrand entstehen soll, aus Spenden oder Eigenleistung erwachsen. Wer den neuen Radweg mitgestalten will, kann sich beim Planungsamt, Tel. 581-4160, oder bei den Eisenbahnfreunden unter Tel. 17 10 399, melden.Spenden für die Ausstattung Spenden für die Ausstattungsgegenstände und die damit verbundenen Arbeiten können eingezahlt werden auf das Spendenkonto 686 063 bei der Sparkasse Witten, Bankleitzahl: 452 500 35