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Die Abfallgebühren in Raesfeld sinken trotz steigender Kosten

Müllgebühr

Die Kosten für die Abfallentsorgung steigen in Raesfeld. Trotzdem hat der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig eine Senkung der Gebühren beschlossen.

Raesfeld

, 07.12.2018

Wie Thomas Greving von der Finanzverwaltung am Montag erläuterte, macht das neue Verpackungsgesetz eine Änderung der Abfallentsorgungssatzung notwendig. Die Gelbe Tonne wird Anfang 2019 noch nicht eingeführt – dazu laufen noch Gespräche. Bürgermeister Andreas Grotendorst: „Wir warten auf Rückmeldung.“

12.000 Euro mehr als im Vorjahr

Nach einer Gebührenkalkulation werden die Kosten für die Abfallentsorgung auf 774.200 Euro steigen, das sind 12.000 Euro (+1,6 Prozent) mehr als im Vorjahr. Dennoch schlug die Verwaltung vor, die Gebühren zu senken – je nach Größe der Abfallgefäße um 7 bis 10 Prozent. Das ist möglich, weil es „Überdeckungen in den letzten Jahren“ gegeben habe, so Greving. Heißt: Die Gemeinde hat mehr Abfallgebühren eingenommen, als an Kosten ausgegeben werden mussten. Aus dem Sonderposten für den Gebührenausgleich im Haushalt sollen deshalb 2019 74.900 Euro entnommen werden, wodurch die Gebührensenkung ausgeglichen wird.

Steigen werden hingegen die Gebühren für die Straßenreinigung ab 2019. Diese lagen in den vergangenen sieben Jahren konstant bei 0,87 Euro je Meter Grundstücksseite, was aufgrund von steigenden Kosten für Personal und Entsorgung zu Fehlbeträgen führte. Ab 2019 sind 0,97 Euro pro Meter zu zahlen.

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